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Robin Dutt will die Testspiel-Pleiten nicht überbewerten

Werder-Trainer Dutt zur Testspiel-Krise: "Diese Ergebnisse in der Vorbereitung haben keine Aussagekraft"

Robin Dutt will die Testspiel-Pleiten nicht überbewerten

Robin Dutt, Trainer des SV Werder Bremen

Werder Bremen steht nach einer Zittersaison vor einem Neuanfang unter Robin Dutt. In den Testspielen gab es zuletzt drei Niederlagen. Der Coach verfällt aber keineswegs in Panik.

Bremen. Viel versprechende Ergebnisse kann die Vorbereitung des SV Werder Bremen auf die Bundesliga-Saison 2013/14 bislang nicht liefern. Die letzten drei Testspiele wurden gar allesamt verloren. Einem 0:1 gegen Drittligist VfL Osnabrück folgte ein 2:3 gegen den holländischen Erstligisten PEC Zwolle. Mit dem gleichen Ergebnis unterlag man zuletzt Eredivisie-Champion Ajax Amsterdam.

Auf die Euphorie-Bremse treten muss Neu-Trainer Robin Dutt also erst einmal nicht. Gleichzeitig will der 48-Jährige zwei Wochen vor dem Pflichtspiel-Start aber auch nichts von unnötiger Panikmache wissen: "Diese Ergebnisse in der Vorbereitung haben keine Aussagekraft", erklärte er im kicker-Interview. 

Zudem sieht der Übungsleiter in der Pleiten-Serie kein Indiz für eine Fortsetzung der schwachen Schlussphase der Vorsaison. "Im Gespräch mit dem Mannschaftsrat habe ich verdeutlicht, dass die 13 Niederlagen in der Rückserie der Liga nichts zu tun haben mit den aktuellen Niederlagen."

Gute Ansätze gegen Ajax

Der jüngsten Niederlage gegen Ajax Amsterdam konnte Dutt dabei auch positive Aspekte abgewinnen. "Lange Zeit hatten wir eine gute defensive Ordnung, dann haben doch zwei Fehler zu den Gegentoren geführt, uns aus der Bahn gebracht gegen eine starke Ajax-Elf, die eine hohe Qualität besitzt in Bezug auf Ballkontrolle." Zudem konnten gegen den niederländischen Top-Klub Aleksandar Stevanovic und Nils Petersen gefallen, Dutt dazu: "Zum Schluss hat mich Nils Petersen überrascht, wie er auf dem Flügel agiert hat."

Im bereits dritten Trainingslager, das Werder momentan im thüringischen Blankenhain abhält, will der gebürtige Kölner noch weiter testen und an seiner Formation tüfteln. Die Partie gegen den FC Fulham am 28. Juli im Weser-Stadion soll dann als finale Generalprobe dienen. Geht auch die schief, hat Dutt keine Angst vor Ungeduld im Bremer Umfeld: "Die Werder-Fans stehen in dem Ruf, die Dinge normal einzuschätzen. Auch daher bin ich nach Bremen gekommen", ist er überzeugt und hofft, dass er in Ruhe arbeiten kann. Denn Robin Dutt weiß: "Wir brauchen noch Zeit."

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