thumbnail Hallo,

Der Vizemeister hat sich hochkarätig verstärkt. Jürgen Klopp sprach über die Neuzugänge und seine Erwartungen an die Mannschaft.

Dortmund. Jürgen Klopp, der Trainer vom Champions-League-Finalisten Borussia Dortmund, sprach in einem Interview über seine Neuen: Sokratis, Pierre-Emerick Aubameyang und Henrikh Mkhitaryan. Außerdem verriet er, was der BVB in der Bundesliga besser machen muss. Zudem gestand er, dass auch Real Madrids Neuzugang Isco und Pep Guardiolas Wunschspieler Thiago Alcantara auf der Wunschliste des BVB standen.

Isco ein Thema beim BVB? - "Ja, wir sind ja nicht doof"

Auf die Frage des kicker, ob Isco ein Kanditat gewesen sei, antwortete der 46-Jährige: "Ja, nachgedacht haben wir über ihn schon. Wir sind ja nicht doof. Wir haben auch Thiago Alcantara gesehen. Wir haben sie alle gesehen." Es sei aber schnell klar gewesen, dass Dortmund nicht in das Rennen um Isco einsteigen könne.

"Eine viel bessere Ausgangsposition als 2012"

Personell habe man beim BVB jetzt "eine viel bessere Ausgangsposition als 2012". Alle drei könnten "sofort spielen". Sokratis sei ein "superaktiver Verteidiger" mit guten fußballerischen Fähigkeiten.

Aubameyang war schon seit zwei Jahren im Blickfeld des BVB. Es sei ungewöhnlich, "dass ein Spieler mit diesem Tempo in der letzten Aktion so ruhig bleibt", lobte Klopp den 24-Jährigen aus Gabun. Vom Typ sei er aber ruhig und sehr sympathisch, dennoch habe er ihn am zweiten Tag ermahnt: "Trage bitte normale Sportschuhe."

Mkhitaryan habe bei Donezk sehr geschickt gespielt. "So brauchen wir ihn auch", die Bewegung in die Räume, von der Zehn hinter die letzte Linie. "Dass ein Stürmer entgegenkommt und der Zehner da reinmarschiert – das wollen wir." Der Armenier spiele sehr geschickt, werde sich aber noch weiter entwickeln können.

Auch aus dem Nachwuchs kämen starke Spieler nach: "Wir trauen allen den Sprung zu." Jonas Hofman habe ihn schon vollzogen und Koray Günter und Marian Sarr seien "in ihren Jahrgängen die größten Innenverteidiger-Talente Deutschlands".

Über Gegenpressing zu Titeln

"Das Gegenpressing, das in den beiden Meisterjahren großartig funktioniert hatte", soll wieder der Schlüssel sein. "Ich lüge ihm nichts vor, auch er muss marschieren ohne Ende", fügte er bezüglich des Außenspielers Aubameyang an, denn "wir sind eben sehr speziell in Dortmund, wir nehmen keinen Offensivspieler aus der Verantwortung".

In der Bundesliga müsse man zudem stabiler spielen. "Wir hatten viele gute Momente in der vergangenen Saison, die perfekten hatten wir in der Champions League", monierte der gebürtige Stuttgarter: "Wir wollen für alle Mannschaften – und nicht nur für einzelne oder für die mit großem Namen – wieder der unangenehmste Gegner sein, den sie haben können."

EURE MEINUNG: Was erreicht der BVB im nächsten Jahr?

Dazugehörig