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Aufgrund der Verletzungen in der Saisonvorbereitung will Hannover 96 nochmals auf dem Transfermarkt zuschlagen. Manager Dirk Dufner erläuterte Prioritäten und Vorgehensweise.

Hannover. Das Lazarett von Hannover 96 hat in der Vorbereitung viel Zuwachs bekommen, weshalb die Niedersachsen weiterhin den Transfermarkt sondieren. Ein zusätzlicher Stürmer ist noch eine Option, die größere Baustelle ist allerdings die Defensive. Manager Dirk Dufner spricht jetzt über die Prioritäten der Hannoveraner.

Baustelle hinten rechts

Weil die etatmäßigen Rechtsverteidiger Steven Cherundolo (Knie-Operation) sowie Hiroki Sakai (Muskelfaserriss) derzeit ausfallen, hat Dufner in der Bild die Position rechts in der Defensive als wichtigste Baustelle ausgemacht: "Wir sind da dünn besetzt. Einen Rechtsverteidiger brauchen wir eher als einen Innenverteidiger."

Allerdings soll eher ein junger, entwicklungsfähiger Spieler, als ein erfahrener Mann kommen: "Wir wollen Stevie und Hiroki keinen gestandenen Profi vor die Nase setzen, suchen einen jungen Mann mit Potential."

Hannover muss überlegt handeln

Gleichzeitig mahnte Dufner allerdings zur Gelassenheit, immerhin müsse Hannover auch sein Budget im Auge behalten. "Wenn wir auf einer Position reagieren und Geld ausgeben, dann können wir auf anderen Positionen nichts mehr machen", erklärte der Manager.

Neben Cherundolo und Sakai fehlen den Niedersachsen derzeit die Mittelfeldspieler Leon Andreasen (Knieprobleme) und Manuel Schmiedebach (Muskelfaserriss) sowie die Offensivkräfte Leonardo Bittencourt (Zehenverletzung) und Didier Ya Konan (Knorpelschaden).

Zusätzlich zu dem von Borussia Dortmund nach Hannover gewechselten Bittencourt verpflichtete 96 in diesem Sommer bislang Mittelfeldspieler Edgar Prib sowie die Defensivkräfte Salif Sane, Florian Ballas und Konstantin Fuhry für insgesamt 7,3 Millionen Euro.

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