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Schalke-Trainer Keller ist nach dem Testspiel-Sieg gegen Koblenz verärgert über das harte Einsteigen. Koblenz-Trainer Neustädter wiegelt ab, sein Sohn Roman versucht zu schlichten.

Koblenz. Mit 4:1 schlug der FC Schalke 04 am Mittwoch im Testspiel die TuS Koblenz, dennoch gab es anschließend Beschwerden der Schalker. Kritisiert wurde die harte Gangart des Regionalligisten, die ausgerechnet Neuzugang Leon Goretzka besonders erwischte.

Goretzka blieb nach der Halbzeit in der Kabine

Nach einem Pressschlag blieb der 18-Jährige liegen und kam nach der Pause nicht mehr aus der Kabine. Der Mittelfeldmann hatte sich eine Wadenprellung zugezogen, soll am Freitag aber wieder ins Training einsteigen. "Das war zu hart, die sind fünf, sechs Mal von hinten rein", monierte Schalke-Trainer Jens Keller jetzt. Auch Stürmer Klaas-Jan Huntelaar bestätigte, dass die Spieler irgendwann zurückgezogen hätten, um nicht verletzt zu werden.

Peter Neustädter: "Es haben doch alle überlebt"

Koblenz-Trainer Peter Neustädter, Vater des Schalker Mittelfeldspielers Roman Neustädter, wies die Anschuldigungen Kellers allerdings zurück. "Er braucht sich nicht aufregen, es haben doch alle überlebt", wird er von der Bild zitiert. Sein Sohn Roman gab sich entsprechend diplomatisch: "Es war etwas hart, aber das ist halt Vorbereitung. Ich hoffe, keiner ist ernsthaft verletzt worden."

Am Freitag beginnt Schalke sein Trainingslager in Klagenfurt (bis 26. Juli), der nächste Test steigt am Sonntag (18 Uhr) gegen Besiktas Istanbul. Am Mittwoch (18 Uhr) geht es dann gegen den FC Southampton.

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