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Petersen - und dann? Bei Werder Bremen herrscht ein latenter Mangel an Strafraumstürmern. Mit Joseph Akpala hofft ein "halber Neuzugang", die Lösung des Problems zu werden.

Bremen. Mit Joseph Akpala hat Werder Bremen quasi einen Neuzugang für den Sturm im Kader: Der Nigerianer fehlte in der Rückrunde wochenlang verletzt und stieg als letzter Bremer in die Vorbereitung ein. Trainer Robin Dutt und Manager Thomas Eichin wollen sich vom 26-Jährigen zunächst ein Bild machen.

"Ich kann ihn noch nicht so richtig beurteilen", sagte Eichin dem Kicker über den Stürmer, der bislang kaum Chancen hatte, sich dem Manager zu präsentieren. Eichin hatte Mitte Februar seine Tätigkeit als Sportdirektor aufgenommen, nahezu zeitgleich zog sich Akpala einen Innenbandriss zu, der ihn fast zwei Monate außer Gefecht setzte.

Auch Robin Dutt hatte bisher keine Möglichkeit, den im Sommer 2012 für eineinhalb Millionen Euro vom FC Brügge nach Bremen gewechselten Angreifer zu begutachten. Wegen des Confed-Cups stieg Akpala erst am Montag in Training ein - als letzter Werderaner überhaupt.

Akpala hofft auf Neustart

Der Nigerianer selbst sagte nach seinem ersten Training, er wolle vergessen, "was bisher war". Die kommende Spielzeit mit der ausgetauschten sportlichen Führung in Bremen sei "ein Neustart auch für mich".

In den vergangenen Wochen wurden diverse Stürmer wiederholt mit den Hanseaten in Verbindung gebracht. Als Favorit galt Alfred Finnbogason vom SC Heerenveen - der Wechsel scheiterte aber an den Ablösemodalitäten. Das zuletzt kolportierte Interesse an Nicola Sansone vom FC Parma tat Eichin ab: "Nichts dran. Wir warten ab."

EURE MEINUNG: Kann sich Akpala in seiner zweiten Saison in Bremen durchsetzen?

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