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In Hamburg stehen eine Handvoll Spieler auf dem Abstellgleis, allerdings finden sich keine Abnehmer für die ausgemusterten Profis.

Hamburg. Beim Hamburger SV werden weiterhin dringend Abnehmer für Michael Mancienne, Paul Scharner, Slobodan Rajkovic, Robert Tesche und Gojko Kacar gesucht, um Gehälter einzusparen. Sportdirektor Oliver Kreuzer hofft dabei auf Lösungen im August.

Mancienne, Scharner und Rajkovic sind zwar mit ins Trainingslager nach Klagenfurt gefahren, wissen aber, dass der HSV in der kommenden Saison nicht mit ihnen plant. Neben den drei Abwehrspielern stehen auch Tesche und Kacar zum Verkauf - beide trainieren nur noch mit der U23. Letzte Woche wechselte bereits Marcus Berg zu Panathinaikos Athen.

Kaum Interessenten

Das Problem des HSV ist, dass es kaum Interessenten für das Quintett gibt. "Bei Robert Tesche sah es ja danach aus, als sei es eine Frage von Stunden", sagte Sportchef Oliver Kreuzer der Hamburger Morgenpost. Doch der Wechsel zu einem spanischen Aufsteiger hängt seit einigen Tagen in der Schwebe. Für die anderen vier Spieler gibt es nur lose Anfragen. Scharner und Rajkovic haben gar einem Abgang eine Absage erteilt und wollen in Hamburg bleiben.

Kreuzer ist aber optimistisch, die Spieler noch verkaufen zu können und so knapp sieben Millionen Euro an Gehältern einzusparen. Im August soll es einfacher werden, Abnehmer zu finden. "Dann geht es sehr oft ganz schnell", hofft der 47-Jährige.

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