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Der Sportclub ist in der kommenden Saison eine der Wundertüten der Bundesliga. Nach dem Aderlass hofft Coach Streich auf Geduld beim eigenen Anhang.

Freiburg. Der SC Freiburg steht vor einer gewaltigen Aufgabe: Neben dem personellen Umbruch muss auch die Mehrbelastung durch die Europa League bewältigt werden. Trainer Christian Streich hofft dabei auf das Verständnis der Fans.

"Ich freue mich auch für die Anhänger, dass sie das erleben dürfen", sagte Streich im Gespräch mit Bild über das Erreichen des internationalen Wettbewerbs und appellierte gleichzeitig: "Ich hoffe auch, dass sie viel Geduld haben, die Neuen annehmen und dass sie auch dann noch kommen, wenn es schwierig wird."

Die Badener haben inmitten der Freude über das europäische Geschäft einen enormen Umbruch zu bewältigen. Cedrick Makiadi, Max Kruse, Daniel Caligiuri, Johannes Flum und Jan Rosenthal verließen den Klub, Admir Mehmedi, Francis Coquelin, Mike Hanke, Gelson Fernandes, Vaclav Pilar, Felix Klaus und Christopher Jullien sind dafür neu an Bord.

Streich bemängelt fehlende Zeit für Integration der Neuen

"Jetzt steht uns nur sehr wenig Zeit mit den Neuzugängen zur Verfügung. Ich weiß nicht, ob es funktioniert und wir alles gleich hinkriegen", zeigte sich Streich gegenüber dem Kicker besorgt und betonte: "Schließlich geht es nicht um ein oder zwei Abgänge, sondern um fünf."

"So wie wir kicken, brauchen Spieler bei uns sowohl ein hohes taktisches Interesse als auch eine große Fitness", so der 48-Jährige über die Neuzugänge, die es jetzt zu integrieren gilt. Klappt das, könnte laut Streich eine weitere erfolgreiche Saison bevorstehen: "Wir sehen den Umbruch auch als Chance."

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