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Raffael sprach über seinen Trainer, seine Entwicklung und seinen Bruder. Trotz der ersten Testspiel-Niederlage sei Gladbachs Kader "super".

Mönchengladbach. Der Trainer von Borussia Mönchengladbach, Lucien Favre, und sein Lieblingsspieler Raffael sind wieder vereint und wollen Gladbach Richtung Europa League führen. Der Mittelfeldspieler kam für fünf Millionen Euro von Dynamo Kiew

"Ich will Borussia besser machen"

Raffael "will Borussia besser machen", sagte er im kicker-Interview. Der Kader der "Fohlen" sei "super" und das Ziel eines jeden Fußballers international zu spielen. Um das zu erreichen will er torgefährlicher werden und "konstant hohes Niveau erreichen".

Trotz des verlorenen Testspiels gegen Ingolstadt (0:1) ist er optimistisch. Sein Gefühl sage ihm, dass das Zusammenspiel in der neu formierten Offensive mit Max Kruse, der für 2,5 Millionen Euro vom SC Freiburg kam, besser werde. Kruse sei "ein ausgezeichneter Fußballer."

"Bei ihm habe ich einfach Spaß"

Der 28-Jährige führte fort, dass er ein ruhiges Naturell habe, aber auch Kommandos auf dem Platz gebe, wenn nötig. Das Vertrauen, dass sein Mentor Lucien Favre ihm entgegenbringe und die Art wie der 55-Jährige Fußball spielen lasse, schätze er sehr. "Bei ihm habe ich einfach Spaß, Fußball zu spielen. Für mich ist er mehr als ein Trainer."  

Als Raffael zum FC Zürich kam, war er gerade volljährig. Lucien Favre habe ihn damals taktisch geformt und einen wichtigen Rat mit auf den Weg gegeben: "Habe einfach keine Angst: mutiger spielen."

Ronny und ich spielten Tiki-Taka

Eine Wette mit seinem Bruder Ronny von Hertha BSC, um das Abschneiden der Klubs  steht noch aus. Den "Traum" der gesamten Familie, dass die Brüder zusammen in einem Team in der ersten Liga spielen, haben sie sich bereits in Berlin erfüllt. Als Kinder durften sie nur aber nur selten zusammenspielen "weil die anderen kein Chance hatten, wenn Ronny und ich unser Tiki-Taka aufgezogen haben", erzählte der Brasilianer mit einem Schmunzeln.

Raffael verließ Hertha BSC 2012 und wechselt zu Dynamo Kiew, nach einem halben Jahr wurde er an Schalke 04 ausgeliehen. Gerne wäre er damals schon zu Gladbach gegangen. "das war mein Wunsch, hat allerdings nicht funktioniert. Priorität besaß damals, zurück nach Deutschland zu kommen". denn Deutschland sei inzwischen seine zweite Heimat.

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