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Wegen Steuerhinterziehung unter Verdacht - Uli Hoeneß, hier mit Franz Beckenbauer

Adidas-Chef Hainer: Hoeneß soll auch bei Anklage im Amt bleiben

Wegen Steuerhinterziehung unter Verdacht - Uli Hoeneß, hier mit Franz Beckenbauer

Alexander Hassenstein

Der langjährige Partner des FC Bayern hält in der Hoeneß-Krise zum Präsidenten. Selbst im Falle einer Anklage.

Köln. Adidas-Vorstandsboss Herbert Hainer hat sich für den Verbleib von Uli Hoeneß als Aufsichtsratsvorsitzender des Triple-Gewinners FC Bayern München ausgesprochen - selbst für den Fall, dass Hoeneß wegen Steuerhinterziehung angeklagt wird.

Adidas steht zu Hoeneß

"Ich bin der Meinung, dass es keinen Besseren für diese Position gibt", sagte Hainer, der Aufsichtsrats-Vize des FC Bayern, dem Nachrichtenmagazin Focus. Hoeneß sollte "eine zweite Chance" bekommen: "Dass er eine Riesendummheit begangen hat, weiß er selbst."

Nun solle zunächst einmal abgewartet werden, wie das Ermittlungsverfahren ausgehe. "Uli Hoeneß hat durch seine Selbstanzeige sein Vergehen eingestanden und seine Steuern zurückbezahlt", sagte Hainer. Möglicherweise werde der Präsident "strafbefreit".

Uli Hoeneß hatte Anfang des Jahres beim Finanzamt Selbstanzeige wegen eines nicht ordnungsgemäß deklarierten Kontos in der Schweiz erstattet. Diese soll aber nicht vollständig gewesen sein. Der langjährige Bayern-Manager reichte eine zweite Selbstanzeige ein, zu diesem Zeitpunkt ermittelte die Staatsanwaltschaft aber bereits.

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