Werder Bremens Clemens Fritz: "Alle müssen Verantwortung übernehmen"

Der SV Werder Bremen hat eine katastrophale Saison hinter sich. Nun beginnt bei den Norddeutschen eine neue Zeitrechnung - Clemens Fritz freut sich auf die Herausforderung.
Bremen. Der SV Werder Bremen blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück. In der vergangenen Saison spielte das Team einen katastrophalen Fußball und entging nur knapp dem Abstieg aus der Bundesliga. Trainer-Legende Thomas Schaaf musste schließlich nach 14 Jahren seinen Hut nehmen. Nun soll Robin Dutt Werder wieder in die Erfolgsschiene bringen. Kapitän Clemes Fritz ist zuversichtlich.

Auch die Neuen müssen Verantwortung übernehmen

"Alle müssen Verantwortung übernehmen. Besonders natürlich Aaron Hunt, Nils Petersen, Sebastian Mielitz, Sebastian Prödl, Zladko Junuzovic oder auch unsere Neuen Cedrick Makiadi und Luca Caldirona. Sie alle können und müssen Verantwortung übernehmen", erklärte Fritz im Interview mit der Bild.

Lob für Dutt

"Robin Dutt macht das sehr gut. Er spricht sehr viel, verdeutlich immer wieder, was er will und welche Vorstellungen er vom Fußball hat. Es liegt jetzt an uns, das umzusetzen“, so Fritz. Dutt arbeitete zuletzt als DFB-Sportdiirektor und war zuvor schon als Trainer beim SC Freiburg und bei Bayer 04 Leverkusen tätig.

"Neue Erfahrungen"

"Seine Art des Umgangs mit uns, seine Art zu arbeiten - das passt bisher sehr gut. Wir lernen neue Dinge, neue Übungen. Es ist spannend für uns alle, diese neuen Erfahrungen zu machen", so Fritz weiter. Am Freitag kehrte Werder aus dem Trainingslager im österreichischen Zell am Ziller zurück nach Deutschland. Am Sonntag steht das nächste Testspiel gegen den VfL Osnabrück auf dem Programm.

Fritz' Zukunft noch offen

Über seine eigene Zukunft hat sich der 32-Jährige Werder-Kapitän noch keine großen Gedanken gemacht. Der Vertrag des 22-fachen Nationalspielers läuft am Saisonende aus. "Alles hängt davon ab, wie das Jahr für mich läuft. Wie ich mich körperlich fühle. Und eine Option für ein weiteres Jahr habe ich ja auch noch. Ich bin im Endspurt meiner Karriere. Ob der zwei oder drei Jahre dauert, weiß ich nicht", so der rechte Außenverteidiger.

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