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Schock bei Levan Kobiashvili: Der Herthaner wurde mit einer Infektion ins Krankenhaus gebracht und muss nun eine mehrtägige Trainingspause einlegen.

Berlin. Levan Kobiashvili musste am späten Mittwochabend ins Krankenhaus gebracht werden. Der Fuß des Linksverteidigers war aufgrund einer Infektion angeschwollen, woraufhin der Profi von Hertha BSC mit Antibiotika behandelt werden musste. Der Grund für die Infektion ist bislang unklar, Kobiashvili fällt wohl knapp eine Woche lang aus.

"Tagsüber beim Training habe ich noch nichts gemerkt. Als wir abends gegen 21 Uhr vom Essen nach Hause kamen, zog ich die Schuhe aus, und mein rechter Fuß war merkwürdig dick. Erst nur die Zehen. Innerhalb einer Stunde schwoll der komplette Fuß plötzlich an", erklärte Kobiashvili gegenüber der Bild und fügte hinzu: "Ich hatte richtig Angst, denn ich hatte früher in Freiburg etwas ähnliches. Es war damals fast eine Blutvergiftung. Ich blieb eine Woche im Krankenhaus."

Grund für Infektion unbekannt

Daher sei er am Mittwochabend in die Ambulanz gefahren, wo schließlich eine Infektion diagnostiziert wurde. "Wäre ich erst am Morgen ins Krankenhaus gefahren, wäre es viel schlimmer gewesen. Jetzt darf ich den Fuß drei bis vier Tage nicht belasten, liege mit Eispackung auf dem Sofa", so der Herthaner, der ausgerechnet am Mittwoch seinen 36. Geburtstag feierte. Woher die Infektion stammt, wisse er allerdings nicht.

Mit bisher 336 Bundesligapartien ist Kobiashvili der erfahrenste Spieler von Hertha BSC. Seit 2010 spielt er für den Hauptstadt-Klub, zuvor war er in der höchsten deutschen Spielklasse bereits für den SC Freiburg und den FC Schalke 04 aktiv gewesen. In den Jahren 2000 und 2005 war er jeweils zu Georgiens Fußballer des Jahres gewählt worden.


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