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Borussia Mönchengladbach verhandelt ein Jahr vor Vertragsende mit Linksverteidiger Oscar Wendt über einen neuen Kontrakt. In der Defensive soll sich der Schwede aber steigern.

Mönchengladbach. Ein Jahr vor dem Ende seines laufenden Vertrages ist Borussia Mönchengladbach an einer Verlängerung mit Oscar Wendt interessiert. Sportdirektor Max Eberl verhandelt bereits mit dem Berater des Linksverteidigers.

"Wir haben mit seinem Berater schon gesprochen und werden die Gespräche mit ihm auch weiter fortsetzen. Dann hoffen wir, dass wir auf einen Nenner kommen", bestätigte Eberl gegenüber dem Onlinemagazin Fohlen-hautnah.de.

Auch Wendt kann sich eine Verlängerung gut vorstellen: "Die erste Saison war in Bezug auf die Einsatzzeiten nicht so gut. Aber  ich habe mich vom ersten Tag bei Borussia sehr wohl gefühlt. Das ist nach wie vor so. Die Bundesliga, der Klub und jeder in der Mannschaft sind fantastisch."

Eberl: "Er muss defensiv noch zulegen"

Dass er sich auch in der kommenden Saison dem Konkurrenzkampf mit Kapitän Filip Daems stellen muss, stört den 27-Jährigen nicht. "Ich spreche nicht über Filip, sondern denke und schaue nur auf mich. Ob jetzt 38 oder 64 Spiele, ich möchte immer spielen und alle Spiele machen. Das ist mein Ziel", erklärte Wendt.

Eberl fordert dafür aber eine weitere Leistungssteigerung von dem Verteidiger. "Darüber, dass Oscar ein guter Linksverteidiger ist, brauchen wir nicht reden. Er ist ein sehr guter und intelligenter Fußballer", sagte der Sportdirektor zwar, betonte dann aber: "Ich denke, dass er in der Defensive noch zulegen muss."

Wendt wechselte 2011 ablösefrei vom FC Kopenhagen zu Borussia Mönchengladbach. In der abgelaufenen Saison lief der schwedische Nationalspieler in insgesamt 28 Pflichtspielen für die Gladbacher auf, erzielte dabei ein Tor und bereitete fünf weitere Treffer vor.

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