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Nach Prödl äußert nun mit Junuzovic der nächste Österreicher Kritik am Ex-Trainer Schaaf. Er habe seine Lieblinge gehabt und zuwenig mit den Spielern geredet.

Bremen. Die Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison läuft bei Werder Bremen unter dem neuen Trainer Robin Dutt auf Hochtouren, und nach der Ansicht einiger Spieler macht der neue Coach einiges besser als sein Vorgänger Thomas Schaaf.

"Jeder eine reelle Chance zu spielen"

Nachdem Abwehrspieler Prödl den Ex-Trainer schon kritisiert hatte, folgt nun der nächste Österreicher, der sich negativ über Schaaf äußert. Zlatko Junuzovic ist der Meinung, Schaaf habe seine Lieblinge gehabt und alle anderen hätten es schwer unter ihm gehabt, wie er in der Bild äußerte: "Schaaf hat seine Spieler gehabt. Jetzt begreift jeder, dass er eine reelle Chance hat zu spielen. Der Trainer gibt jedem Spieler das Gefühl, sich ins Team spielen zu können. Er redet sehr viel mit uns. Das finde ich gut."

"Jetzt ist ein Plan da"

Unter dem neuen Trainer spiele Kommunikation eine zentrale Rolle, was bei Schaaf zuletzt nicht mehr der Fall gewesen zu sein scheint: "Dutt erklärt sehr genau, was im Training passiert. Es gibt jeden Tag eine kurze Besprechung mit einer Powerpoint-Präsentation. Jeder Spieler hat eine Aufgabe, die er genau erklärt bekommt. Das haben wir vorher nicht gemacht. Jetzt ist hier ein Konzept, ein Plan da."

Schaaf war 14 Jahre Werder-Coach

Aufällig ist, dass sich die Kritik von Junuzovic kaum von den Punkten unterscheidet, die schon Prödl negativ ansprach. Inwieweit die beiden Österreicher die tatsächlichen Probleme der vergangenen Saison darstellen, kann nur vermutet werden.

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