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Trotz hochdotierter Angebote aus dem Ausland blieb der Mittelfeldspieler dem FC Schalke treu. Den Wechsel von Mario Götze zu Bayern München könne er dennoch nachvollziehen.

Gelsenkirchen. Julian Draxler hat Verständnis für die Entscheidung von Mario Götze, Borussia Dortmund zu verlassen und zum FC Bayern München zu wechseln. Er selbst hatte hochdotierte Angebote aus dem Ausland auch deshalb abgelehnt, weil er mit dem FC Schalke 04 bereits bei einem Topklub spiele.

"Als Sportler kann ich den Schritt nachvollziehen. Bayern ist im Moment das Nonplusultra in Europa. Dann kann ich verstehen, dass Mario dort spielen und die Chance nutzen will, unter Pep Guardiola zu trainieren", erklärte Draxler im Interview mit der Welt in Bezug auf den Wechsel von Nationalmannschaftskollege Götze. Man müsse aber auch die Reaktionen der enttäuschten Fans verstehen, so lange sie im Rahmen bleiben.

Draxler entschied sich in einer ähnlichen Situation jedoch anders: "Ich zähle Schalke zu den Topklubs in Europa und weiß, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt hier am besten aufgehoben bin. Ich habe mich allerdings auch geehrt gefühlt, dass sich Topvereine aus dem Ausland um mich bemüht haben."

Verbleib auch eine sportliche Entscheidung

"Aus sportlicher Sicht bin ich absolut überzeugt davon, dass meine Entwicklung bei Schalke in der kommenden Saison besser voranschreiten kann. Deshalb war es nicht nur eine Entscheidung des Herzens, sondern auch eine sportliche", so der 19-Jährige.

Auch die Mannschaft sieht Draxler im Aufwärtstrend, weshalb er die neue Saison optimistisch angehen kann: "Ich bin guter Dinge, dass wir unser Ziel erreichen und unter die ersten vier Mannschaften kommen."

"Ich will entscheidende Dinge auf dem Platz machen"

Sein persönliches Ziel für das neue Jahr sei es, mehr Verantwortung zu übernehmen: "Ich möchte meinen Stellenwert in der Mannschaft noch weiter erhöhen und eine ganz wichtige Rolle für den FC Schalke 04 spielen. Ich will entscheidende Dinge auf dem Platz für die Mannschaft machen."

Draxler spielt seit Januar 2011 für die Profimannschaft des FC Schalke 04 und absolvierte seitdem 109 Pflichtspiele für den Verein. Im Sommer lagen dem deutschen Nationalspieler mehrere Angebote aus dem Ausland vor, die Draxler trotz angeblicher Gehaltsangebote von 60 Millionen Euro (fünf Jahre Laufzeit) ausschlug.

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