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Carl Jarchow soll als Vereinschef die Personalkosten senken, fordert Manfred Kaltz

Manfred Kaltz kritisiert Personalpolitik des Hamburger SV

Carl Jarchow soll als Vereinschef die Personalkosten senken, fordert Manfred Kaltz

Getty Images

Die HSV-Legende hat sich für eine Senkung der Gehaltskosten und gegen den Einkauf von überbezahlten Profis ausgesprochen. Selbst aktiv im Aufsichtsrat helfen will er aber nicht.

Hamburg. Manfred Kaltz hat in einem Interview Kritik an der Vereinspolitik des Hamburger SV geübt. Der frühere Erfolgsprofi des HSV zeigte sich von Medienberichten über ein Finanzloch beim Bundesligisten wenig überrascht.

"Für mich ist das nichts Neues. Es ist schon seit Jahren so, dass der Verein Schulden hat und die Spieler überbezahlt sind", erklärte Kaltz gegenüber Sport1 und prophezeite dem Verein in den kommenden Jahren Probleme, sollte man die Gehaltskosten nicht senken. "Es wurden Spieler geholt und übermäßig bezahlt und dann bleibt man auf den Spielern sitzen oder man verkauft sie für kleines Geld. Da wurden viele Fehler gemacht", so der Europameister von 1980.

Kaltz' "Business" sei auf dem Platz

Seinem ehemaligen Verein will er in diesem Bereich jedoch nicht helfen: "Aufsichtsrat ist nicht meine Sache, mein Business ist auf dem Platz."

Im Mai hatte HSV-Vereinschef Carl Jarchow angekündigt, dass der Verein das laufende Geschäftsjahr mit einem einstelligen Millionenminus abschließen werde, nachdem zuvor Summen von 24 Millionen Minus in den Medien kursierten.

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