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Das bei der U-20-Weltmeisterschaft in der Türkei getestete Mittel stößt bei Unparteiischen in Deutschland auf Ablehnung. In Südamerika ist das Spray dagegen längst üblich.

Berlin. Bei der U-20-Weltmeisterschaft in der Türkei testet die FIFA zum ersten Mal offiziell die Verwendung eines Freistoß-Sprays. Bei deutschen Schiedsrichtern kommt das in Südamerika bereits übliche Hilfsmittel allerdings nicht gut an.

"Das fehlt uns gerade noch. Demnächst laufen wir dann mit Rucksack auf und messen den Mauer-Abstand mit dem Zentimetermaß nach", zitiert die Bild einen nicht namentlich genannten Unparteiischen. Laut der Zeitung spiegelt die Aussage auch die Meinung seiner Kollegen wider.

Weiße Farbe für den richtigen Mauerabstand

Mit dem Freistoß-Spray können Schiedsrichter den Mauerabstand von 9,15 Metern mit weißer Farbe auf dem Rasen markieren, um unerlaubte Bewegungen der Spieler optisch besser nachvollziehen zu können. Die Farbe verschwindet nach 45 Sekunden wieder.

Während das Mittel in Südamerika längst üblich ist und auch bei der Copa America eingesetzt wird, ist die Verwendung bei der U-20-Weltmeisterschaft in der Türkei der erste Einsatz des Sprays bei einem Turnier der FIFA. Eine weltweite Einführung ist allerdings bislang nicht geplant.

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