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Die Neuerwerbung des S04 ist gerade erst da, doch durfte direkt zur großen Medienrunde. Nach dem Transferstreit mit dem VfL Bochum war das Interesse sehr groß.

Donaueschingen. Leon Goretzka ist seit wenigen Tagen Spieler des FC Schalke 04. Zuvor gab es einen wochenlang andauernden Transferstreit mit seinem Ausbildungsverein VfL Bochum. Alle Formalitäten sind nun geklärt und der Jungspund trainierte bereits mit seinem neuen Team.

Goretzka zu gut für Bochum?

Nach der ersten Einheit stellte sich der Junioren-Nationalspieler der anwesenden Presse. Ursprünglich plante Goretzka einen Verbleib bis 2014 in Bochum, um dort sein Abitur zu Ende zu bringen. Doch "die Rahmenbedingungen für meine Entwicklung waren in Bochum nicht mehr perfekt. Gerade, was das Niveau im Training angeht", ließ der 18-Jährige im kicker wissen und nannte einen der Gründe, weshalb er zum Reviernachbarn wechselte.

Doch auch andere Vereine waren stark an dem zentralen Mittelfeldspieler interessiert, wie Borussia Dortmund, denen Goretzka eine Absage erteilte. Auch die "Königlichen" aus Madrid wollten den Achter unter Vertrag nehmen, doch dieser sah dies als zu früh an: "Ein Wechsel zu Real war da für mich nicht unbedingt eine Überlegung wert."

Gespräche mit S04 ausschlaggebend

In der Verhandlungsführung habe Schalke 04, in Kombination mit der Nähe zu Bochum und dem guten Ruf mit Jugendspielern zu arbeiten, gepunktet. Leon Goretzka signalisierte in den ersten Gesprächen mit potenziellen neuen Vereinen, dass er sich vorerst nur auf den VfL Bochum konzentriere, da dieser in einer "schwierigen Situation" steckte.

"Daran haben sich nicht viele gehalten, Schalke schon. Die Verantwortlichen sind immer sehr korrekt vorgegangen, ein weiterer Pluspunkt." Nach den Gesprächen mit Jens Keller und Horst Heldt war für den Youngster klar: "Ich will nach Schalke."

EURE MEINUNG: Schafft Goretzka auf Schalke den Durchbruch?

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