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Hält die Ansprachen künftig auf deutsch: Sami Hyypiä

Bayer Leverkusen: Sami Hyypiä hofft auf weitere Neuzugänge

Hält die Ansprachen künftig auf deutsch: Sami Hyypiä

Getty Images

Hyypiä hofft auf neue Spieler und nimmt Rudi Völler in die Pflicht. Für seine Ansprachen hat er schon konkrete Vorstellungen. Beim Kapitänsamt könnte es eine Veränderung geben.

Leverkusen. Bayer Leverkusens Cheftrainer Sami Hyypiä gab Einblick in seine Pläne für die kommende Saison. Die Ansprachen an sein Team sollen trotz bestehender Sprachbarrieren auf Deutsch erfolgen, für die neue Saison fordert er nach diversen Abgängen noch weitere Neuzugänge.

Diesen Wunsch bekräftigte Hyypiä in der Sport Bild: "Ich kann keine Zahl nennen. Ich hoffe nur, dass niemand mehr geht und dass noch ein paar kommen. Und wenn Stefan Kießling sich verletzt, könnte man fragen: Wer ersetzt ihn?"

Neben Andre Schürrle verließen bereits die Defensivkräfte Daniel Carvajal, Michal Kadlec, Hajime Hosogai, Manuel Friedrich und Daniel Schwaab sowie Offensivmann Nicolai Jörgensen und Torhüter Michael Rensing den Verein. Darüber hinaus wurden Christoph Kramer (nach Gladbach) und Junior Fernandes (Dinamo Zagreb) verliehen.

Heung-Min Son als Topeinkauf

Dem gegenüber stehen auf der Liste der Bayer-Neuzugänge neben dem 39-jährigen Torhüter Andres Palop und Mittelfeld-Talent Levin Öztunali die Stürmer Heung-Min Son und Robbie Kruse sowie die Abwehrspieler Giulio Donati, Konstantinos Stafylidis und Emir Spahic. Hyypiä hoffe daher derzeit, "dass Rudi Völler und sein Team die Spieler finden, dass wir uns das Ziel setzen können, wieder international zu spielen".

Ähnlich wie sein Trainer hatte auch Kießling zuletzt bei "ran.de" erklärt, dass er denke, "dass diesbezüglich in den kommenden Wochen sicher noch etwas passieren wird." Kießling weiter: "Ich bin überzeugt, dass wir, wenn es im August losgeht, noch besser sind als in der vergangenen Saison."

Leverkusen-Testspiel mit Simon Rolfes und Jens Hegeler

Hyypiä hält Ansprachen auf Deutsch

Dann will Hyypiä auch alle Ansprachen selbst auf Deutsch halten, nachdem in der Vorsaison noch Sascha Lewandowski, der die Mannschaft gemeinsam mit Hyypiä betreute, dafür zu ständig war: "Mein Deutsch ist immer noch nicht perfekt, ich mache viele Fehler, aber ich bin in der Lage, die Ansprachen selbst zu machen. Meine Fehler sind mir egal, solange die Spieler verstehen, was ich von ihnen will."

Noch nicht geklärt ist dagegen, wer Leverkusen in der kommenden Saison als Kapitän aufs Feld führen wird. Seit 2008 trägt Simon Rolfes die Kapitänsbinde bei Bayer, das könnte sich allerdings unter Hyypiä ändern. "Ich werde das bestimmen, aber es ist noch nicht mit dem Trainerteam besprochen. Wir brauchen erst alle Spieler hier", kündigte der Finne an.

Wohin es ihn nach seiner Zeit bei Leverkusen verschlägt, weiß der 39-Jährige indes noch nicht: "Es gibt zwei spezielle Plätze, wo ich vielleicht irgendwann Trainer sein möchte. Liverpool hat eine sehr große Stelle in meinem Herzen. Und ich komme aus Finnland. Das Wichtigste dort ist die Nationalmannschaft. Aber jetzt bin ich hier und konzentriere meine Kräfte darauf, hier erfolgreich zu sein."

EURE MEINUNG: Kann Leverkusen sich auch in der kommenden Saison für die Champions League qualifizieren?

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