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Ein junger Mann, der im Internet Tickets und Trikots verkaufte, die er nicht besaß, wurde wegen Betrugs verurteilt. Vor Gericht schob er die Schuld auf seine Mutter.

Dortmund. Ein 22-jähriger Mann aus Holzwickede wurde wegen Betrugs zu sechs Monaten Jugendhaft verurteilt. Er hatte im Internet Trikots und Tickets für Spiele von Borussia Dortmund verkauft, die er nicht besaß. Vor Gericht gab er seiner Mutter die Schuld.

Wie Der Westen berichtet, hatte der junge Mann unter anderem vor dem Derby gegen den FC Schalke 04 und dem Champions-League-Endspiel gegen den FC Bayern München Tickets bei eBay verkauft, die er nicht hatte. Das per Vorkasse gezahlte Geld hatte er dennoch einbehalten.

"So dreist, wie es nur geht"

Der Richter zeigte sich in der Verhandlung schockiert über das Verhalten des Täters: "Da freuen sich Menschen auf ein Fußballspiel und Sie lügen denen etwas vor - dass eine Abholung der Karten nicht in Frage kommt, weil Sie nicht in der Region leben und betrügen sie so dreist, wie es nur geht."

Der Angeklagte behauptete jedoch, seine Mutter immer um den Versand der Karten gebeten zu haben. Die Mutter bestätigte dies, gab aber an, die Belege von der Post nicht behalten zu haben. Beim Abschreiben der Sendungs-ID müsse ihr ein Fehler unterlaufen sein. Das Gericht folgte dieser Aussage allerdings nicht und verurteilte den Angeklagten.

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