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VfB Stuttgart: Wahler Präsidentschafts-Kandidat für Mäuser-Nachfolge

Bei der Wahl zum Nachfolger von Gerd Mäuser scheint es einen Favoriten zu geben.

Stuttgart. Der Aufsichtsrat des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart hat Bernd Wahler als Präsidentschafts-Kandidaten benannt. Der 55 Jahre alte Manager soll bei der Mitgliederversammlung der Schwaben am 22. Juli zum Nachfolger des im April zurückgetretenen Gerd Mäuser gewählt werden.

Wahler ist seit mehr als 25 Jahren für den Sportartikelhersteller adidas tätig und hatte in diesen Jahren dort mehrere Führungspositionen inne. Er führte auch die WM-Fußballprojekte des Unternehmens bei den Weltmeisterschaften 1994 in den USA, 2006 in Deutschland und 2010 in Südafrika. In der C- und B-Jugend war er als Fußballer für den VfB aktiv.

Mit Wahler will der VfB endlich wieder Ruhe in den Verein bringen. Zuletzt hatte bereits Aufsichtsratschef Dieter Hundt nach monatelangen Querelen seinen Rücktritt erklärt. Diese Position übernahm Joachim Schmidt.

"Mit Bernd Wahler haben wir unseren Wunschkandidaten. Er vereint alle Punkte unseres Anforderungsprofils. Er ist eine hoch angesehene Führungskraft einer Weltmarke, kennt sich im Fußballgeschäft aus, pflegt ein weltweites Netzwerk, kommt aus der Region, ist VfBler und hat den Brustring sogar zu Jugendzeiten selbst getragen", sagt der Aufsichtsratsvorsitzende Schmidt in einer VfB-Presseerklärung und fügt an: "Wir sind sicher, mit ihm den Mann gefunden zu haben, der unseren Verein die nächsten Jahre mit Leidenschaft, Fachwissen, Seriosität, Innovationsdenken und großem Elan führen kann."

Auch VfB-Sportvorstand Fredi Bobic äußerte sich positiv über Wahler. "Bernd Wahler ist international vernetzt, kennt sich im Sport gut aus und führt aus der Mitte heraus", sagte Bobic den Stuttgarter Nachrichten (Mittwochausgabe).

EURE MEINUNG: Ist Wahler der Richtige für den VfB?

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