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Der 1. FC Nürnberg steht nach prominenten Abgängen wieder einmal vor einer ungewissen Saison. Kapitän Schäfer fordert Einsatz. Auch aus sich selbst will er noch mehr herauskitzeln.

Nürnberg. Raphael Schäfer geht in seine zwölfte Saison beim 1. FC Nürnberg. Mit 34 Jahren fühlt er sich aber noch nicht als Torwart-Oldie. Das Ziel in der kommenden Saison sei die 40-Punkte-Marke - langfristig aber die Europa-Regionen.

"Wir möchten uns jedes Jahr um ein, zwei Plätze verbessern und irgendwann um die Plätze 4 bis 7 mitspielen", sagte Schäfer im Interview mit dem Kicker. Die vergangene Saison schloss der Club als respektabler  Zehnter mit 44 Zählern ab. Trotzdem warnte der Kapitän: "Der Klassenerhalt wird kein Selbstläufer."

"Wir spielen darum, 40 Punkte zu holen, und es kann passieren, dass wir sie erst am letzten Spieltag erreichen", so der 34-Jährige, der mit den Franken bereits in den Saisons 2003/04 und 2008/09 zweitklassig spielen musste.

Die kommende Bundesliga-Saison ist zudem durch empfindliche Abgänge erschwert: Die Leistungsträger Timmy Simons und Timm Klose haben den Verein verlassen. "Es wird sehr schwierig, sie zu ersetzen. Wir können nur über unsere Kompaktheit in der Bundesliga bestehen, und wir müssen immer 100 Prozent geben", forderte Schäfer.

Schäfer will im Tor noch besser werden

Davon, selbst noch ans Maximum gehen zu können, ist Schäfer trotz seines fortgeschrittenen Fußballer-Alters überzeugt. Mehr noch: "Ich habe wieder ein höheres Leistungsvermögen erreicht. Daran will ich jetzt nicht nur anknüpfen, sondern mich noch verbessern."

Als Leader und Leistungsträger im Tor ist der Ex-Stuttgarter unverzichtbar - wie er auch selbst zu verstehen gab: "Ich kann meine Leistung sehr gut einschätzen und habe die positive Arroganz, zu sagen: Die anderen müssen erst mal an mir vorbei."

Zudem lobte Schäfer Michael Wiesinger, der im Dezember 2012 Dieter Hecking als Nürnberg-Trainer beerbte. "Er hat sehr viel angeschoben, und man hat dann ja in der Rückrunde gesehen, dass wir unseren Weg konsequent weitergehen. Es passt einfach zwischen Trainer und Mannschaft."

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