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Die Gladbacher Verantwortlichen freuen sich auf die kommende Spielzeit. Mit den bisherigen Transfers soll die fehlende Kreativität des Vorjahres ausgemerzt werden.

Mönchengladbach. Lucien Favre hat sich in Anbetracht der Neuverpflichtungen bei Borussia Mönchengladbach begeistert gezeigt. Vor allem mit Max Kruse und Raffael hat die Fohlen-Offensive in den Augen der Schweizers einen großen Schritt nach vorn gemacht.

"Ich gratuliere Max Eberl und seiner Crew zu diesen Verpflichtungen. Wir sind sehr, sehr zufrieden und freuen uns auf alle diese Spieler", erklärte Favre gegenüber dem "Kicker". Mit dem Brasilianer Raffael, der schon beim FC Zürich unter Favre spielte, wurde ein expliziter Wunschspieler des Schweizers unter Vertrag genommen.

"Er spielt richtig", lobte Favre das nahezu fehlerfreie Passspiel des Mittelfeldakteurs: "Diese Qualität ist enorm wichtig." Raffael, der in der vergangenen Rückrunde auf Leihbasis beim FC Schalke 04 spielte, kommt für fünf Millionen Euro von Dynamo Kiew. Max Kruse, der in der abgelaufenen Saison elf Tore und acht Vorlagen beim SC Freiburg ablieferte, kostete 2,5 Millionen Euro.

Favre: "Zu wenig Tempo, zu viele Fehler"

Beide sollen die Mängel im Gladbacher Spiel der Vorsaison beheben. "Zu wenig Tempo, zu viele Fehler bei der Ballannahme und -mitnahme, falsche Entscheidungen" beschrieb Favre die Gründe dafür.

Sportdirektor Max Eberl zeigte sich im "Kicker"-Interview ebenfalls über die Neuzugänge erfreut: "Sie bringen die Komponenten Schnelligkeit, Kreativität, Torgefährlichkeit und Variabilität ein." Von Versäumnissen in der Transferperiode 2012 wollte er hingegen nichts wissen: "Der Umbruch nach den Abgängen im Sommer 2012 war in zwei Stufen angelegt."

Mönchengladbach belegte in der vergangenen Saison lediglich den achten Rang, nachdem man zuvor die Leistungsträger Marco Reus (Borussia Dortmund), Dante (FC Bayern München) und Roman Neustädter (FC Schalke 04) an die Konkurrenz verloren hatte.

EURE MEINUNG: Was haltet ihr von den Neuzugängen der Borussia? 

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