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Maximilian Beister will in der kommenden Spielzeit mit dem Hamburger SV die Liga aufmischen - und träumt selber von einem Platz in der Stammelf von Trainer Thorsten Fink.

Hamburg. 23 Einsätze und drei Tore hatte Maximilian Beister im letzten Jahr im Trikot des Hamburger SV vorzuweisen. In der kommenden Saison will er den Sprung in die Stammelf schaffen und hat große Ziele mit dem Verein. Die Kritik an U-21-Trainer Rainer Adrion, der ihn nicht mit zur EM genommen hatte, will er nicht falsch verstanden wissen.

Son macht den weg frei

Nach dem Verkauf von Heung-Min Son zu Bayer Leverkusen ist ein Platz frei in der Startelf des HSV. Trainer Thorsten Fink hatte zuletzt öffentlich erklärt, dass Beister diese Rolle ausfüllen könne. "Dass der Trainer diesen Gedanken hat, freut mich auf jeden Fall", sagte der 22-Jährige im Interview mit der Sport Bild. Trotzdem müsse er Leistung bringen "und schon in der Vorbereitung Gas geben".

Dann kann es auch mit dem Stammplatz klappen. "Aber mein Ziel ist klar", so Beister. "Ich will einen Platz als Stammspieler!" In der vergangenen Saison bestritt er nur acht Ligaspiele von Beginn an, 15 Mal wurde er eingewechselt.

Keine Kritik an Trainer Adrion

Mit Platz sieben war der Bundesliga-Dino nach einer über weite Strecken chaotischen Saison eigentlich gut bedient. Jetzt soll es ins internationale Geschäft gehen. "Unser Ziel ist realistisch", verspricht der Angreifer.  Die Mannschaft sei noch weiter als im letzten Jahr, viele junge Spieler hätten viel Erfahrung gesammelt.

Für ihn selbst war die abgelaufene Spielzeit nicht leicht. Dazu kam dann noch die Ausbootung aus dem Kader für die U-21-EM. Beister hatte Coach Adrian daraufhin als "respektlos" kritisiert. "Aber ich habe das nicht als Kritik am Trainer gemeint", rudert er zurück. "Aber die EM war eben eines meiner ganz großen Ziele. Deswegen war die Enttäuschung, nicht nominiert zu sein, sehr groß."

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