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In Stuttgart ist bisher immer noch kein Nachfolger von Präsident Gerd Mäuser gefunden worden. Finanz-Vorstand Ulrich Ruf spricht über die Schwierigkeiten der Präsidensuche.

Stuttgart. Finanz-Vorstand Ulrich Ruf arbeitet im 34. Jahr beim VfB Stuttgart. Das Mitglied der Präsidenten-Findungskommission hat in einem Interview Stellung zu den Schwierigkeiten bei der Präsidentensuche genommen und beschrieb auch das Anforderungsprofil eines möglichen Nachfolgers für Gerd Mäuser.

"Man muss auch mal beachten, dass Gerd Mäuser im letzten halben Jahr medial sehr unter Druck geraten ist. Das blieb auch potenziellen Nachfolgern nicht verborgen. Den einen oder anderen hat das vielleicht nachdenklich gemacht", erklärt Ruf gegenüber der Bild. Dennoch sei der Findungs-Prozess "im vollen Gang", eine baldige Entscheidung sei allerdings nicht zu erwarten.

Die Präsidenten-Findungskommission trifft sich regelmäßig, die Gespräche mit den Kandidaten werden aber von einer externen Personalberatung geführt. "Ich kann mir ja schlecht meinen eigenen Chef aussuchen. Das ist satzungsgemäß Sache des Aufsichtsrates", so Ruf.

Stuttgart hat ein klares Anforderungsprofil

Für die Kandidatensuche gibt es ein klares Anforderungsprofil. "Er muss eine Persönlichkeit sein, mit guter Außendarstellung. Einer, der die Fans mitnehmen kann, aber auch ein gutes Netzwerk in Wirtschaft, Gesellschaft sowie Kultur vorweist und fußballbegeistert ist", beschreibt Ruf die nötigen Charaktereigenschaften des neuen Präsidenten.

"Keine Vetternwirtschaft beim VfB"

Thomas Berthold warf dem VfB Stuttgart "Vetternwirtschaft" vor. "Wir haben eine Vereinssatzung, die eindeutige Regularien vorgibt, so dass unter anderem der Aufsichtsrat einen Präsidentschafts-Kandidaten vorschlägt", setzt Ruf dem Vorwurf entgegen: "Nichtsdestotrotz ist es unser Ziel, einen Kandidaten zu finden, der von der Breite des Vereins gestützt wird."

Gerd E. Mäuser hatte am 10. April seinen Rücktritt als VfB-Präsident zum Saisonende bekannt gegeben. Der frühere Marketing-Chef von Porsche wurde 2011 zum Nachfolger von Erwin Staudt gewählt.

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