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Robin Dutt freut sich über die Hilfsbereitschaft von Ex-Werder-Coach Thomas Schaaf

Robin Dutt: Lob für Vorgänger Thomas Schaaf, Kritik am DFB-Job

Robin Dutt freut sich über die Hilfsbereitschaft von Ex-Werder-Coach Thomas Schaaf

Getty

Bremens neuer Trainer Robin Dutt lobt in einem Interview die Hilfsbereitschaft seines Vorgängers Thomas Schaaf. Einen Job als Sportdirektor würde er nicht noch einmal antreten.

Bremen. Werder Bremens neuer Trainer Robin Dutt hat in einem Interview verraten, dass ihm Vorgänger Thomas Schaaf bei seiner Einarbeitung im neuen Klub hilft. Dutt blickt mit Freude auf die neue Saison und verriet zudem, dass ihm beim Job als DFB-Sportdirektor eine entscheidende Komponente gefehlt habe.

"Er ist äußerst kooperativ und hilfsbereit. Das habe ich so noch nie erlebt. Dafür bin ich sehr dankbar", sagte Dutt den Stuttgarter Nachrichten über seinen Vorgänger Thomas Schaaf. Außerdem lobte er Werder-Präsident Klaus-Dieter Fischer und die Geschäftsführer Thomas Eichin und Klaus Filbry.

"Sie haben in einer Art und Weise mit mir gesprochen und um mich geworben, die mich absolut überzeugt hat. Nach sieben Stunden intensiven Austauschs mit ihnen wusste ich: Ich will das machen", so der 48-Jährige.

Dutt fordert Leidenschaft

In seiner ersten Saison in Bremen erwartet Dutt, "dass wir leidenschaftlich auf und sachlich neben dem Platz auftreten und ein Wir-Gefühl entwickeln, das sich auch auf unsere Fans überträgt." Vor allem die Leidenschaft sei ihm wichtig. "Die Fans sollen sehen: Da entwickelt sich eine junge Mannschaft, die mit Herz spielt. Dann verzeihen sie auch den einen oder anderen Fehler, der in der Natur der Sache liegt", erklärte der gebürtige Kölner.

Außerdem kündigte Dutt an, dass sich die Bremer in allen Mannschaftsteilen noch verstärken werden. "Werder war vergangene Saison die zweitjüngste Mannschaft der Liga, der eine oder andere erfahrene Spieler könnte uns nicht schaden", so Dutt. Sich selbst habe er vorgenommen "die Dinge zwar entschlossen, aber nicht mehr ganz so verbissen" anzugehen.

Dutt will kein Einzelkämpfer sein

Seine Zeit als DFB-Sportdirektor betrachtet Dutt rückblickend teilweise als Missverständnis. "Thematisch war die Arbeit beim DFB bis zum Schluss ganz gut. Aber ein Berufsleben wird eben von vielen Facetten ausgefüllt, und eine entscheidende hat gefehlt", erklärte Dutt. Er brauche die Arbeit in einem Team, beim DFB sei er allerdings eher ein "Einzelkämpfer" gewesen.

Robin Dutt hatte seinen Job als DFB-Sportdirektor im Mai aufgegeben, um den Trainerposten bei Werder Bremen übernehmen zu können. Die Norddeutschen hatten kurz zuvor Thomas Schaaf nach fast 14 Jahren entlassen. Dutt trainierte in der Bundesliga zuvor bereits den SC Freiburg und Bayer Leverkusen.

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