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Oliver Kreuzer legte einen sehr offensiven Amtsantritt beim Hamburger SV hin

Oliver Kreuzer mit neuer Philosophie beim Hamburger SV: "Mentalität schlägt Talent"

Oliver Kreuzer legte einen sehr offensiven Amtsantritt beim Hamburger SV hin

Bongarts

Der neue Sportdirektor des Hamburger SV Oliver Kreuzer will den schlafenden Riesen HSV wecken und fordert Charakterspieler. Er pocht auf die totale Identifikation mit dem Verein.

Hamburg. Oliver Kreuzer hat mit dem Hamburger SV viel vor und stellt den "schlafenden Riesen" auf eine Stufe mit Borussia Dortmund und den FC Bayern München. Zudem fordert er die totale Identifikation mit dem Verein.

Hamburger SV als "schlafender Riese"

Kreuzer wollte partout zum HSV, da "der HSV Fußballdeutschland und mit das Interessanteste ist, was es zu entwickeln gibt." Er gibt zwar zu, dass der FCB und der BVB "in den letzten Jahren mehr vorzuweisen" haben, dennoch stellt er den HSV auf dieselbe Stufe. Denn: "Der Klub ist ein schlafender Riese, den man wecken muss. Das Publikum ist top. Wenn dann von der Seite der Mannschaft der Funken rüberkommt...", argumentiert Kreuzer seine Philosophie gegenüber der Bild.

Kreuzer fordert "Charakter-Spieler" und "totale Identifikation"

Oliver Kreuzer soll beim HSV der Mann mit dem richtigen Riecher und dem goldenen Händchen sein. Nach Fehlgriffen bei Transfers in der Vergangenheit fordert der neue Sportchef: "Wir brauchen Charakterspieler. Gute Typen, die für den HSV alles geben. Mentalität schlägt Talent. Wenn man mehrere Charakterspieler hat, kann man im Kollektiv vieles bewegen", unterstreicht der 47-Jährige.

Doch neben den Charakter liegt Kreuzer auch großen Wert auf die Identifikation. Nämlich "wenn ein Spieler alles für den Verein gibt, bekommt er auch viel zurück. Auch ich stehe immer auf der Seite der Spieler. Dafür möchte ich aber die totale Identifikation mit dem Verein sehen", betont der Ex-Bayern-Spieler.

Fink visiert internationale Plätze an

Kreuzer wechselt vom Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC zum HSV und trifft dort iauf einen alten Bekannten: In der Saison 2006/07 Bei Red Bull Salzburg hat Kreuzer als Sportdirektor mit den damaligen Co-Trainer Thorsten Fink zusammengearbeitet.

Fink erklärte indes, dass man trotz des Abgangs von Heung-Min Son die internationalen Plätze anvisiere. "Wir haben immer gesagt, wenn Son den Vertrag nicht verlängert, dann müssen und werden wir ihn abgeben", sagte der 45-Jährige dem Hamburger Abendblatt und erläuterte: "Dann müssen wir zusehen, dass wir auch ohne Son in der nächsten Saison einen internationalen Platz erreichen. Das ist unser Plan."

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