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Karl-Heinz Rummenigge will die Stars halten und glaubt an eine gute Zukunft mit Pep Guardiola

Karl-Heinz Rummenigge will mit Pep Guardiola die Uhr auf Null stellen. Dabei sollen auch die Stars aus der zweiten Reihe helfen. Einen Verbleib von Heynckes schließt er nicht aus.

München. Wenn das DFB-Pokal-Endspiel am Samstagabend um 20 Uhr beginnt (LIVE! im Goal.com-Ticker), wird Jupp Heynckes das letzte Mal auf der Bank des FC Bayern Platz nehmen. Karl-Heinz Rummenigge will "Don Jupp" aber gerne beim FC Bayern behalten. Dass sich der Erfolg in dieser Saison negativ auf die Arbeit von Pep Guardiola auswirken könnte, glaubt der Vorstandsvorsitzende hingegen nicht.

"Wenn er sich das vorstellen kann, möchten wir ihn gerne in irgendeiner Funktion beim FC Bayern halten. Aber ich kenne Jupp. Er will jetzt erst das Spiel gegen Stuttgart abwickeln", erklärte Rummenigge in einem Interview mit der Bild. Von einem Wechsel zu Real Madrid will 57-Jährige hingegen nichts wissen.

Triple als Chance für Pep Guardiola 

Mit einem Sieg am Samstagabend kann der FC Bayern das Historische Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League feiern. Dass sich der Erfolg negativ auf den zukünftigen Trainer Pep Guardiola auswirken könnte, glaubt Rummenigge allerdings nicht. Vielmehr ist er davon überzeugt, dass die erfolgreiche Saison ein Vorteil für den neuen Trainer ist. "Hätten wir das dritte Finale innerhalb von vier Jahren auch verloren, wären wir in ein psychologisches Loch gefallen. Sich dann wieder neu zu motivieren, wieder von vorne anzufangen, wäre ein großes Problem geworden", sagte Rummenigge.

Dass die Mannschaft nach dem eventuell dritten Titel in der Saison in der kommenden satt sein könnte, glaubt der 57-Jährige hingegen nicht. Er glaubt vielmehr, dass sich der Trainerwechsel positiv auf die Mannschaft auswirken könnte: "Wir hatten auf dem Trainerposten einen Generationswechsel zu vollziehen. Jetzt kriegen wir mit Pep einen neuen Trainer, bei dem die Uhren für alle wieder auf Null gestellt werden."

Keine Abgänge der Stars

Neben Pep Guardiola sprach der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern auch über die derzeit kursierenden Gerüchte rund um seine Spieler. Einen eventuellen Wechsel von Mario Mandzukic oder Xherdan Shaqiri zu Borussia Dortmund schließt er aus: "Das ist überhaupt keine Option." Ähnlich verhält es sich mit Rafinha, der mit dem FC Schalke 04 in Verbindung gebracht wird. "Rafinha bleibt auch bei uns. Wir wollen jede Position doppelt besetzt haben. Das war diese Saison unsere Philosophie. Und das wird auch für kommende Saison unsere Philosophie sein", sagte der ehemalige Nationalspieler.

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