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Der Wechsel von Oliver Kreuzer nach Hamburg könnte jetzt schnell gehen. Die Verantwortlichen des KSC und des HSV beraten am Wochenende, Kreuzer will nächste Woche beim anfangen.

Karlsruhe/Hamburg. Manager Oliver Kreuzer hofft, dass sein Wechsel vom Karlsruher SC zum Hamburger SV am Wochenende endlich perfekt gemacht wird. Die ersten Angebote der Hanseaten schlug der KSC wütend aus, jetzt soll ein Treffen in Berlin für Klarheit sorgen.

Wie die Bild berichtet, treffen sich Verantwortliche des HSV und vom KSC am Rande des DFB-Pokalfinales in Berlin und verhandeln um die Ablöse für den 47-Jährigen. "Ich bin froh, dass das Treffen zustande kommt. Ich würde mir wünschen, dass es gut läuft und ich schon in der kommenden Woche in Hamburg beginnen kann", erklärte Kreuzer.

Er hoffe jetzt auf eine Lösung und rechnet auch mit der Unterstützung von KSC-Präsident Ingo Wellenreuther: "Er weiß, dass ich den Schritt gerne machen möchte. Grundsätzlich will er ihn mir auch ermöglichen."

Bislang keine Einigung über die Ablöse

Bislang war Wellenreuther allerdings mit dem Angebot des HSV mehr als unzufrieden. Die Hanseaten hatten Berichten zufolge eine Ablöse von 100.000 Euro sowie einen Bonus bei sportlichen Erfolgen des HSV und ein Freundschaftsspiel geboten. "Das ist keine Grundlage, wir haben das Angebot postwendend zurückgewiesen", hatte Wellenreuther erklärt.

Daraufhin schaltete sich auch der HSV-Vorsitzende Carl Jarchow ein und Wellenreuther zeigte sich anschließend zufrieden: Der HSV habe "eingesehen, dass es so wie bisher nicht geht. Die Verhandlungen sollen am Verhandlungstisch geführt werden".

Derzeit ist Kreuzer noch in Polen und pokert um einen Innenverteidiger für die Karlsruher. "Solange ich beim KSC unter Vertrag bin, gebe ich alles." Der Vertrag des 47-Jährigen bei den Badenern läuft noch bis 2014.

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