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"Ob Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien", ist der vielleicht bekannteste Fußballer-Spruch. Aber auch in dieser Saison wurden einige Schmankerln zum Besten gegeben...

München. Souverän ist der FC Bayern München zur deutschen Meisterschaft marschiert, unglaubliche 25 Punkte Vorsprung hatte der frischgebackene Champions-League-Sieger am Ende der Saison vor Borussia Dortmund.

Aber nicht nur fußballerisch hatte diese Spielzeit Einiges zu bieten, auch abseits des Platzes sorgten die Protagonisten für Unterhaltung, wenn ihnen das Mikro vor die Nase gehalten wurde. Ob Christian Streich, Jürgen Klopp oder Mike Büskens - wir haben die besten Sprüche der abgelaufenen Saison zusammengestellt.

 

"In den Urlaub."

Werder-Profi Kevin de Bruyne zur Frage, wohin er nach seinem Weggang aus Bremen gehen werde.

 

"Das kann ich nicht beurteilen, ich bin kein Kriminaltechniker."

Bayerns Thomas Müller zur Frage, ob auf der Meisterschale noch Fingerabdrücke der Dortmunder waren.

"Ich habe sie nicht gezählt. Ein Freund von mir hat einen Laden in Gelsenkirchen, vielleicht sammle ich sie noch auf."

FCB-Keeper Manuel Neuer weiß nicht, wie viele Bananen beim 1:1 in Dortmund von der Südtribüne auf den Platz geworfen wurden.

"Ich muss mich bedanken bei meinen Physiotherapeuten und meinem Arzt, die rund um die Uhr für mich da waren, denen ich jetzt 15 Wochen auf den Sack gegangen bin."

Bayerns Mario Gomez nach seinem Comeback-Tor.

"Wenn Manuel Neuer einen Gegentreffer kriegt, ist der immer unhaltbar."

Jupp Heynckes nimmt nach dem Gegentreffer gegen Nürnberg seinen Torwart in Schutz.

"Wer jetzt da demnächst die Eckfahnen trägt oder die Bälle aufpumpt, ist mir so egal wie noch was."

Für Bayern-Präsident Uli Hoeneß ist es uninteressant, wer unter Pep Guardiola Assistenztrainer sein wird.

"Lothar hat sich in den letzten Monaten ja sehr mit Frauen beschäftigt. Jetzt beschäftigt er sich offenbar mit Spielern von Bayern München. Er hat wohl sein Jagdfeld geändert."

Hoeneß, nachdem Loddar den Lewandowski-Deal als perfekt vermeldet hat.

"Unser Verhältnis ist kein Verhältnis, denn ein Verhältnis habe ich mit meiner Frau."

Bayern-Sportchef Matthias Sammer auf die Frage nach seinem Verhältnis zu Trainer Jupp Heynckes.

"Bei solch kühlen Temperaturen bin ich noch nie Meister geworden – weder als Spieler noch als Trainer."

Jupp Heynckes, nachdem die Meisterschaft am 28.Spieltag in trockenen Tüchern war.

 

"Jetzt haben wir noch drei Wochen harte Arbeit vor uns. Und wenn wir am 34. Spieltag unser großes Ziel erreicht haben, trinke ich eine Woche durch." 

Augsburgs Sascha Mölders über seinen Zeitvertreib nach Saisonende.

"Ich schicke 20 Jungfrauen nach Hannover, wenn die die Düsseldorfer schlagen!"

Augsburgs Präsident Walther Seinsch mit ungewöhnlichen Motivationstricks.

 

"Was der Reif sagt, geht mir völlig am Arsch vorbei! Dieser Klugscheißer."

Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler von Bayer über die kritischen Worte des Sky-Kommentators Marcel Reif.

"Wir sind quasi der kleine Meister unter den anderen 16 Vereinen."

Bayer-Stürmer Stefan Kießling hat nach dem Erreichen des dritten Platzes was zu feiern.

"Eine Garantie kriegen Sie, wenn Sie eine Waschmaschine kaufen."

Werders Ex-Trainer Thomas Schaaf auf die Frage, ob sein Kapitän Clemens Fritz mit einer Stammplatzgarantie rechnen kann.

"Ich habe mit Freunden in der Oberliga trainiert. Sie haben mir auch einen Vertrag angeboten – aber eine Kiste Bier war mir dann doch zu wenig."

Mainz-Akteur Ivan Klasnic über seine Zeit vor dem Transfer an den Rhein.

"Ich wollte eigentlich Eto'o, aber der Präsident hat wohl Edu verstanden."

Fürths Trainer Mike Büskens über die Ausleihe des brasilianischen Stürmers Edu von Schalke 04.

"Dass der Schiedsrichter etwas nicht sieht, kann passieren. Auch wenn ein Meter Abseits gar nicht mehr knapp ist. Das ist wie zehn Kilometer Stau."

Dieter Hecking während seiner Zeit als Nürnberg-Trainer nach einem irregulären Tor von Leverkusens Stefan Kießling.

"Man macht auch nicht in drei Tagen aus einer Würstchenbude eine Großraumdiskothek."

Düsseldorfs Trainer Norbert Meier zu den finanziellen Möglichkeiten der Fortuna.

"Ich hatte dann immer Vogelgrippe, eine Verletzung oder sonst irgendwas. Ich glaube erst, dass ich in Stuttgart spiele, wenn ich dort auf dem Rasen stehe."

Schalke-Torhüter Timo Hildebrand, der noch nie gegen einen seiner ehemaligen Klubs gespielt hat, vor dem Duell beim VfB.

 

"Sollte mich jemand erwischen, wenn ich Mitte oder Ende 60 bin und ich mache noch so ein Zeug, dann hätte ich wirklich einen Lattenschuss."

BVB-Trainer Jürgen Klopp, nachdem er mit Bayerns Sportvorstand Sammer aneinandergeraten war.

"Was soll ich sagen? Wenn es das ist, was die Bayern wollen...Es ist wie bei James Bond - außer, dass sie der andere Kerl sind."

Klopp zum Bayern-Interesse an Robert Lewandowski.

"Im Moment hat das ja ein bisschen was davon, wie das die Chinesen in der Wirtschaft und der Industrie machen. Gucken, was die anderen machen, und es dann abkupfern. Und mit mehr Geld und anderen Spielern den gleichen Weg einschlagen. Und schon wird man wieder besser für den Moment."

Klopps berüchtigter Plagiats-Vorwurf an die Bayern.

"Bruce Willis kommt aus Idar-Oberstein und Mourinho war in Fürth. Sachen gibt es."

Klopp über den Besuch von Real-Coach Jose Mourinho als Spion beim BVB-Spiel in Fürth.

"Das hat mein Lehrer früher auch schon immer zu mir gesagt."

Klopp auf die Kritik von Real-Trainer Jose Mourinho, dass er vor dem Champions-League-Halbfinale gegen Madrid zu viel geredet habe.

"Wir dachten, er wäre überfallen worden."

Klopp über die neue Frisur von BVB-Angreifer Julian Schieber .

"Sie stand in alle Himmelsrichtungen."

Klopp über die Nase von Marcel Schmelzer, die der sich während des 2:1-Erfolges in Stuttgart gebrochen hatte.

"Sieht gut aus - bis auf die lange Hose."

BVB-Torhüter Roman Weidenfeller beim Betrachten seiner Abwehraktionen im TV.

 

"Wir müssen uns jetzt nicht sexyer machen als wir sind. Aber ganz unsexy sind wir nicht. Also ich bin relativ unsexy, das gebe ich zu. Aber der Verein und die Struktur, die sind auch ein bisschen sexy."

Freiburg-Coach Christian Streich über die erotische Ausstrahlung seines Vereins - und die eigene.

"Wir wollen Fußball spielen. Der SC Freiburg will den Ball haben. Immer und egal gegen wen. Wenn der Gegner sagt, ihr kriegt ihn nicht, sagen wir: Doch, wir wollen ihn! Gut, der FC Bayern München sagt sehr oft, dass sie den Ball nicht hergeben. Aber wir sagen dann trotzdem: Wir wollen ihn zurück!"

Streich will den Ball.

 

"Ich wünsche dem alten Trainer alles Gute."

Diego nach der Entlassung von Felix Magath.

 

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