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Fall Lewandowski: Klopp kündigt baldige Entscheidung an

Der BVB-Trainer möchte die Wechselspekulationen um Robert Lewandowski bald vom Tisch haben. Ein offizielles Angebot für den Starstürmer soll es nach wie vor nicht geben.

Dortmund. Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp weiß nichts von einem konkreten Angebot für Robert Lewandowski und möchte die Diskussionen um den BVB-Stürmer, der sich angeblich mit Champions-League-Sieger Bayern München über einen Wechsel im Sommer geeinigt haben will, in Kürze beenden.

Die Berater Lewandowskis hatten zuletzt erklärt, dass ihr Klient in der kommenden Saison auf jeden Fall in München spielen werde. "Stand heute gibt es kein offizielles Angebot von Bayern München. Ich gehe nach wie vor davon aus, dass Robert nächste Saison für uns spielt", kommentierte Klopp im Interview mit Bild die Meldungen, wonach der vorzeitige Abgang des bis 2014 gebundenen Angreifers bereits fix sei.

Klopp will Spekulationen beenden

Den 45-Jährigen ärgert vor allem die Selbstverständlichkeit, mit der in der Öffentlichkeit über einen Abschluss des Transfers gesprochen wird: "Jupp Heynckes sagt das, die Berater sagen das, und wir haben kein Angebot. Was soll denn das eigentlich? Wie das jetzt abläuft, ist nicht wunderschön."

Allerdings kündigte Klopp an, in den nächsten Tagen dafür sorgen zu wollen, "dass unter die Spekulationen ein Schlussstrich gezogen wird." Wie dieser Schlussstrich aussehen wird, vermag der Coach allerdings noch nicht zu beantworten: "Wir werden sehen, was passiert, alles ist möglich. Aber ich kann mit allen Situationen arbeiten."

Klopp glaubt noch nicht an Wachablösung

Drei Tage nach dem verlorenen Champions-League-Finale gegen Bayern München sitzt der Frust beim 45-Jährigen zwar immer noch tief, doch allmählich "kommt das Gefühl hoch, wie toll es war, dabei gewesen zu sein und diese Saison gespielt zu haben."

An eine viel zitierte Verschiebung der Machtverhältnisse im europäischen Klubfußball möchte Klopp trotz des deutsch-deutschen Endspiels von Wembley nicht glauben. Für den BVB-Trainer bestand in dieser Saison der einzige Unterschied zu den vergangenen Jahren darin, dass mit dem BVB eine zwei deutsche Vereine im Halbfinale stand: "Wenn Manchester United an Stelle von uns dabei gewesen wäre, hätten alle gesagt, das ist normal. Es ist jetzt nicht so, dass der deutsche Fußball von oben auf den Rest der Fußballwelt guckt."

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