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Reinhard Rauball glaubt nicht, dass die Bayern auf Dauer die alleinige Dominanz im deutschen Fußball übernehmen werden. Vom Götze-Wechsel war selbst er überrascht.

Dortmund. Borussia Dortmunds Präsident Reinhard Rauball erwartet auch in Zukunft keine absolute Vorherrschaft des FC Bayern München in Deutschland. Mario Götzes Wechsel zum Rekordmeister habe sich derweil auch für ihn nicht angedeutet.

Dominanz kein Dauerzustand

Mit 25 Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten Borussia Dortmund sicherte sich der FC Bayern in dieser Saison den Meistertitel. Trotz der deutlichen Kluft zwischen beiden Mannschaften in der Liga glaubt BVB-Präsident Reinhard Rauball nicht, dass das nun ein Dauerzustand sein wird.

"In der Liga-Historie hat's bislang keine dauerhaften Vorherrschaften gegeben. Ich glaube, das wird so bleiben", zeigt sich der 66-Jährige im Interview mit Bild überzeugt. Denn auch dem BVB traut er in Zukunft konstante Top-Leistungen zu: "Nach unserer ersten Meisterschaft haben uns viele prophezeit, dass wir abstürzen. Aber unsere Mannschaft hat mit dem Double sogar noch einen drauf gesetzt."

"Alle sehr überrascht" von Götzes Wechsel

Dabei hat nun ausgerechnet der Ligakonkurrent aus München mit Mario Götze zur neuen Saison einen der wichtigsten Dortmunder Spieler verpflichtet. Auch für Rauball hat sich dieser Wechsel zuvor offenbar nicht angedeutet.

"Wir waren alle sehr überrascht, weil es auch von Marios Seite keine Anzeichen dafür gab", gibt er zu. Aufgrund der Ausstiegsklausel im Vertrag des Mittelfeldspielers habe man allerdings damit rechnen müssen, "dass so etwas passieren kann".

Rauball: Ausstiegsklauseln manchmal unabdingbar

Gerade der Präsident der Borussia strebt eigentlich bereits seit einigen Jahren an, die Spieler vollständig an den Verein zu binden. Komplett könne man aber auf Klauseln nicht verzichten: "Um ganz große Spieler zu bekommen, sind sie manchmal wohl unabdingbar."

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