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Gewinnen die Bayern am Samstag die Champions League, wird es für den Neu-Trainer sicher nicht einfacher. Aus dessen Umfeld erfährt man aber, dass er enormen Druck gewohnt ist.

München. Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hatte vor Wochen betont, dass Pep Guardiola wegen des Erfolgs von Trainer Jupp Heynckes "unter enormem Druck" stehen und daran gemessen werde, "was dieses Jahr passiert. Mit Guardiola kannst du eigentlich nur die Champions League gewinnen, nichts anderes."

Großer Druck schon bei Barca

Selbst Guardiolas Vater äußerte bereits leichte Zweifel. "Hoffentlich erfüllt er die Erwartungen. Ich habe etwas Sorgen. Es wird nicht leicht, das zu toppen", sagte Valenti Guardiola der Bild: "Aber er wird hart arbeiten und alles geben", schließlich sei sein Sohn "total ehrgeizig". Das Siegenmüssen kennt er ohnehin aus Barcelona. Dort, sagte er einmal, "gibt es keine Alternative zum Siegen. Darin liegt die Größe des Klubs - aber auch seine Misere."

Es war Guardiolas Misere. Und sie hat ihn trotz all der Trophäen in seinen vier Jahren bei seinem Herzensklub am Ende aufgezehrt. In New York, in seinem Sabbat-Jahr, hat er wieder Kraft geschöpft. Wie viel, will er ab 26. Juni unter Beweis stellen.

Pep spricht Deutsch

Zumindest sein Ehrgeiz scheint ungebrochen. Seine erste Pressekonferenz in München werde er selbstverständlich auf Deutsch halten, heißt es. Auch mit den Bossen seines künftigen Klubs kommuniziert der 42-Jährige schon in deren Sprache, hier und da behilft er sich mit Englisch.

Am 26. Juni bittet er zur ersten, mit Spannung erwarteten Einheit. Vom 4. bis 12. Juli reist der FC Bayern dann zum Trainingslager nach Riva del Garda, ehe ein Testspiel das andere jagt. Die Kinder müssen dann wohl alleine zur Schule - zumindest der Papa steht nicht mehr zur Verfügung.

EURE MEINUNG: Werden die Bayern unter Guardiola noch erfolgreicher?

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