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Die Saison des FC Schalke 04 fand ein versöhnliches Ende. Jens Keller musste mit viel Gegenwind leben, nun zeigt sich der Trainer erleichtert.

Kopenhagen. Der FC Schalke 04 hat eine turbulente Saison hinter sich, die auch an Cheftrainer Jens Keller nicht spurlos vorübergegangen ist. Im Gespräch mit der Bild spricht er von Genugtuung, will Fehler seiner Mannschaft abstellen und zeigt seine Erleichterung nach dem Erreichen von Platz vier.

"Ziel erreicht!"

Jens Keller hat ein stressiges halbes Jahr hinter sich. Der 42-Jährige führte S04 trotz widriger Bedingungen an Platz vier der Bundesligatabelle. Nach der teilweise überzogenen Kritik ist dies "schon eine gewisse Genugtuung", Keller ist "Stolz auf das, was wir geleistet haben."

Das sportliche Fazit des Trainer-Novizen fällt kurz und knapp aus: "Ziel erreicht!" Beim FC Schalke gab es "sicher viele Höhen und Tiefen. Für meine Zeit würde ich sagen befriedigend bis gut. Vor allem bei den ganzen Verletzungsproblemen, die wir hatten", analysierte Keller sich auch selbst.

Gut und schlecht

Jens Keller gefiel besonders "die Trainingsarbeit, da haben alle immer super mitgezogen." Doch auch deutliche Ansatzpunkte zur Verbesserung sind dem Trainer nicht verborgen geblieben, ihn ärgerten "vor allem die vielen Gegentore, das muss sich ändern!"

Im Großen und Ganzen ist Keller aber zufrieden und erleichtert. Das wurde besonders anschaulich, als der Abpfiff in Freiburg ertönte und die Emotionen aus dem oft als biederen Zeitgenossen charakterisierten Trainer herausbrachen. "Klar, wenn man das Ziel dann erreicht, dann bricht alles raus. In dem Moment sind mir ganze Felsbrocken vom Herz gefallen", so Keller.

Auch zur während der Rückrunde ständig aufgekommenen Trainerfrage äußerte sich der bis 2015 an den Verein gebundene Übungsleiter: "Ich habe dem Klub gegenüber nur gesagt: Lasst mich bitte nicht wie ein kleines Kind dastehen. Der Verein war immer offen und ehrlich zu mir."

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