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Stefan Schnoor und Jimmy Hartwig gehen hart mit HSV-Sportchef Frank Arnesen ins Gericht. Die bisherige Transferpolitik des Dänen sei komplett falsch gewesen.

Hamburg. Die ehemaligen HSV-Profis Stefan Schnoor und Jimmy Hartwig haben Sportchef Frank Arnesen hart kritisiert. Vor allem die Transferpolitik des Dänen wird stark bemängelt. Außerdem zweifelt Schnoor die Klasse von Stürmer Heung-Min Son an.

"Falsche Spieler" und "lauter Fallobst"

"Er hat die falschen Spieler verpflichtet", urteilte Schnoor am Sonntagabend im NDR Sportclub über Arnesens bisherige Arbeit und erklärte weiter: "Wenn du Geld hast, dann ist es einfach. Aber wenn nicht, dann muss ich mir etwas einfallen lassen. Dann muss ich mein Netzwerk spielen lassen und einen Blick für Talente haben.“

Die Kritik von Hartwig ging in die gleiche Richtung. "Der kommt aus Chelsea und bringt lauter Fallobst mit als Spieler. Ich sehe, wie es Woche für Woche schlechter wird“, so der zweifache Nationalspieler. Der HSV-Kader sei zu schwach, um international mitzuspielen.

Kritik an Son

Auch Torjäger Heung-Min Son wurde von Schnoor kritisiert. Er sei "nicht der große Spieler, zu dem er immer gemacht wird". Daher sollte der HSV ihn bei einem entsprechenden Angebot verkaufen. "Wenn man für ihn 14 Millionen kriegen kann, dann weg“, so Schnoor. Son soll zuletzt unter anderem das Interesse von Champions-League-Finalist Borussia Dortmund auf sich gezogen haben.

Frank Arnesen hatte seine Stelle beim HSV als Sportchef im Juli 2011 angetreten. Seitdem verpassten die Hamburger in zwei Spielzeiten in Folge den Einzug in den internationalen Wettbewerb.

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