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Obwohl sich Stefan Effenberg das Traineramt beim FC Schalke 04 durchaus zugetraut hätte, akzeptiert er, dass die Wahl auf Jens Keller gefallen ist.

Hamburg. Stefan Effenberg hätte die Herausforderung als Trainer beim FC Schalke 04 sehr gerne angenommen, akzeptiert aber die Absage der Knappen. Einen Job bei der zweiten Mannschaft des FC Bayern lehnte er derweil bewusst ab.

"Wäre reizvolle Aufgabe gewesen"

Auf der Suche nach einem neuen Trainer hatten sich die Verantwortlichen von Schalke 04 bereits in Gesprächen mit Stefan Effenberg befunden. Den Job hätte sich der ehemalige Bundesligaprofi "natürlich zugetraut", stellt er gegenüber Sport Bild klar. "In diesem Verein steckt großes Potenzial und viel Qualität, das wäre schon eine große Herausforderung und eine sehr reizvolle Aufgabe für mich gewesen."

Dass sich Schalke am Ende doch für eine weitere Zusammenarbeit mit Keller entschied, sei für Effenberg zwar schade, aber er "akzeptiere die Entscheidung".

Bayern-Angebot nicht überzeugend

Das Angebot von Bayern München, zukünftig die U23 des Vereins zu trainieren, hat der 44-Jährige allerdings ganz bewusst abgelehnt. Obwohl ihn die Anfrage wirklich geehrt habe, sei er "nicht zu 100 Prozent überzeugt" gewesen, "denn meine Ziele und meine Ausrichtung sind eine andere. Ich möchte nicht die zweite Mannschaft in einem Verein trainieren."

Stefan Effenberg war von 1990 bis 1992 und von 1998 bis 2002 für den FC Bayern München aktiv. Außerdem spielte er in der Bundesliga für Borussia Mönchengladbach und den VfL Wolfsburg. Insgesamt erzielte er in 370 Ligaspielen 71 Tore.


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