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Beim HSV herrscht große Enttäuschung über den Ausgang der Bundesliga-Saison. Der Traditionsverein verpasst den Europapokal auch aufgrund fehlender Heimstärke.

Hamburg. Der Hamburger SV hat sich am letzten Spieltag nicht für die Europa-League qualifizieren können. Die Elbestädter verloren ihr Heimspiel gegen Bayer Leverkusen mit 0:1 und beendeten die Saison auf Platz sieben. Verteidiger Heiko Westermann machte danach vor allem die Heimschwäche für das Verpassen des Europapokals verantwortlich. Kritik gab es auch von Günter Netzer.

"Wir haben es nicht heute verspielt. Mit so einer miesen Heim-Bilanz ist es halt nicht möglich", ärgerte sich Ex-Kapitän Westermann. Die Hamburger verloren daheim sieben Partien und holten insgesamt nur 26 Punkte in der Imtech-Arena.

Trainer Thorsten Fink hob indes positive Aspekte hervor: "Der Fight war gut. Es war eine sehr ordentliche Saison. Wenn wir uns jetzt punktuell verstärken, sollte die Europa League kommende Saison das Ziel sein."

Kritik von Netzer

Günter Netzer ließ dagegen kein gutes Haar am Hamburger SV. "Hier muss endlich was passieren. Es ist zu viel Zeit vergeudet worden, zu viel Zeit liegen gelassen worden, um das endlich anzugehen", sagte der ehemalige HSV-Manager am Samstag in der NDR 2-Bundesligashow.

Der 68-Jährige kritisierte, dass man zu wenig aus den guten Rahmenbedingungen herausholen würde. "Das ist nicht gut, weil sie ausgezeichnete Voraussetzungen haben. Voraussetzungen, die früher nicht vorhanden waren. Sie haben eine riesengroße Fangemeinde. Ein wunderschönes Stadion."

Er glaubt aber trotzdem an die Chance, eine Mannschaft mit einer guten Zukunft aufzubauen: "Diese Möglichkeiten gibt es in Hamburg."

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