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Werder-Manager Eichin will sich Zeit lassen, um einen optimalen Trainer-Kandidaten zu finden. Zudem gab er weitere Details zur Trennung vom Ex-Coach bekannt.

Bremen. Werder Bremen will die Suche nach einem neuen Cheftrainer laut Thomas Eichin mit Bedacht angehen. Der Geschäftsführer betonte zudem, dass Thomas Schaaf den Wunsch nach einem stillen Abgang selbst geäußert habe.

"Wir werden uns jetzt auf die Suche begeben, aber mit der nötigen Ruhe", sagte Eichin am Samstag vor der Bundesligapartie beim 1. FC Nürnberg gegenüber Sky: "Wir brauchen den richtigen Trainer für Werder Bremen, das hat aber nichts mit der Geschwindigkeit zu tun."

Zudem verriet der 46-Jährige weitere Details über den Abschied von Coach Schaaf, der überraschend noch vor dem letzten Spieltag vollzogen wurde. Bereits nach dem 1:1 gegen Eintracht Frankfurt habe man gemeinsam mit Schaaf beschlossen, dass "eine Trennung das Beste wäre."

Eichin: Schaaf wollte dezenten Abschied

Danach sei die Art und Weise der Kommunikation des Abschieds gemeinsam mit Schaaf abgestimmt worden. "Es wäre uns lieb gewesen, noch das heutige Spiel mit Thomas zu machen. Aber Thomas' Wunsch war es, ohne großen Medienrummel von Bord zu gehen", so Eichin.

Schaaf hatte den Klub nach seiner vierzehnjährigen Amtszeit in beidseitigem Einvernehmen verlassen, nachdem die kriselnden Hansestädter erst am 33. Spieltag den Klassenerhalt gesichert hatten.

Als mögliche Nachfolger des 52-Jährigen gelten unter anderem Stefan Effenberg, Duisburgs Kosta Runjaic sowie der ehemalige Basel-Trainer Heiko Vogel. Mehmet Scholl, Braunschweig-Coach Torsten Lieberknecht und Mainz' Thomas Tuchel hatten Werder bereits öffentlich abgesagt.

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