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Thomas Eichin: "Werder Bremen braucht einen Neuanfang"

Werders Sportchef Thomas Eichin hat den Abgang von Trainer Thomas Schaaf erklärt. Sich selbst sieht er jetzt in der Verantwortung, man müsse anfangen, die Zukunft zu gestalten.

Bremen. Seit Mitte Februar hat Thomas Eichin bei Werder Bremen als Geschäftsführer Sport das Sagen. Nur drei Monate später musste er mit dem Abgang des langjährigen Trainers Thomas Schaaf eine schwierige Entscheidung mittragen, betonte in einem Interview aber, dass man bei Werder jetzt nach vorne schauen müsse. Darüber hinaus sei es auch Schaafs Wille gewesen.

Nach der Trennung vom langjährigen Trainer Schaaf müsse es bei den Bremern nun einen Umbruch geben. "Werder braucht einen Neuanfang. Wir wollen hier nicht in Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung sterben. Aber komplett umgekrempelt wird nicht, denn ich habe hier sehr gute Strukturen vorgefunden", erklärte Eichin im Interview mit der Bild.

Nicht der Vergangenheit hinterhertrauern

Es sei nun wichtig, die Zukunft aktiv zu gestalten, nicht der erfolgreichen Vergangenheit hinterher zu trauern: "Seit ich in Bremen bin, höre ich überall wo ich hinkomme, bei Werder muss sich mal was verändern. Wir müssen die Zukunft gestalten, nicht die Vergangenheit. Also muss man auch etwas anpacken. So ein Mensch bin ich."

"Die gesamte Geschäftsführung steht in der Verantwortung"

Immerhin sei er bereits "in einer Situation zu Werder gekommen, in der es schon länger nicht mehr gut lief. Wir spielen nicht mehr Champions League, wir befinden uns im Moment ganz woanders. Es ist doch klar, dass die gesamte Geschäftsführung in der Verantwortung steht, an den richtigen Schrauben zu drehen".

Am Mittwoch war offiziell geworden, dass Schaaf Werder nach 14 Jahren als Trainer mit sofortiger Wirkung verlässt. Schon beim letzten Liga-Spiel in Nürnberg wird er nicht mehr auf der Bank sitzen, die bisherigen Co-Trainer Wolfgang Rolff und Matthias Hönerbach übernehmen bis Saisonende.

"Haben es vollzogen, wie Schaaf es wollte"

"Vom Geiste der Gespräche her war es eine einvernehmliche Trennung. Wir können uns alle in die Augen sehen und wir haben es dann exakt so vollzogen, wie Thomas Schaaf es gerne wollte", so Eichin.

Klar ist für ihn allerdings auch, dass die Entscheidung, wer Werder künftig trainieren soll, auf ihn zurückfallen wird: "Ich werde daran gemessen, welchen Trainer wir holen und wie er funktioniert. Aber das gehört doch zu meinem Job."

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