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Fürth-Trainer Frank Kramer hat sich gegen die Vorwürfe, Gerald Asamoah wegen einer Klausel nicht eingesetzt zu haben, gewehrt. Beide Parteien haben weiter verschiedene Ansichten.

Fürth. Am Donnerstag hatte sich Gerald Asamoah, dessen Vertrag bei Greuther Fürth zum Saisonende ausläuft, beschwert, aufgrund einer Klausel in seinem Vertrag zuletzt nicht mehr eingesetzt worden zu sein. Demnach hätte sich der Kontrakt bei einem weiteren Einsatz automatisch verlängert. Fürths Trainer Frank Kramer wehrte sich gegen die Vorwürfe und suchte das Gespräch.

"Er wusste bei mir immer, woran er ist"

"Niemals gab es eine solche Order vom Verein. So etwas würde ich auch nicht dulden. Er wusste bei mir immer, woran er ist. Ich kann deshalb seine Aussagen nicht ganz nachvollziehen. Ich bin aber nicht nachtragend, für mich ist die Sache gegessen", zitiert die Bild Kramer, der am Donnerstag ein klärendes Gespräch mit Asamoah geführt hatte.

Keine Einsätze wegen Vertragsklausel?

Zuvor klagte der 51-fache deutsche Nationalspieler ebenfalls in der Bild über sein Reservistendasein: "Ich hatte eine Klausel, dass sich bei einem weiteren 45-Minuten-Einsatz mein Vertrag um ein Jahr verlängert. Ich glaube, dass es deswegen eine Anweisung gab, mich nicht mehr einzusetzen."

Kramer widersprach dem vehement und berichtete, Asamoah "hätte schon gegen Dortmund im Kader gestanden. Das hat er aber von sich aus abgelehnt". Der ehemalige Nationalspieler behauptete dagegen, dass ihm erst zwei Wochen später, am 31. Spieltag gegen Hannover, ein Kurz-Einsatz zum Abschied angeboten worden sei.

Asamoah hatte im Januar 2012 bei Greuther Fürth angeheuert. Für die Franken erzielte er in insgesamt 30 Spielen fünf Tore, in den letzten neun Spielen stand er allerdings nicht mehr im Kader. Sein letzter Einsatz in der Startelf datiert vom 9. Februar.

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