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FCA mit Zuversicht ins "Abstiegs-Finale": Markus Weinzierl schläft gut

Die Augsburger können am letzten Spieltag noch den direkten Klassenerhalt schaffen. Obwohl die Stimmung im Team gut ist, warnte der Trainer vor Gegner Fürth.

Augsburg. Bundesligist FC Augsburg geht mit großem Selbstvertrauen ins Abstiegsfinale am Samstag (15.30 Uhr) gegen die SpVgg Greuther Fürth. "Es hat sich jetzt zugespitzt - und wir freuen uns darauf. Ich bin wirklich beruhigt und ich schlafe gut. Wir haben immer gefightet und alles gegeben und werden auch am Samstag da sein", sagte Trainer Markus Weinzierl am Donnerstag.

Nur neun Punkte an Weihnachten

Der FCA hat auf Relegationsplatz 16 zwei Punkte Vorsprung auf den Vorletzten 1899 Hoffenheim, der beim Champions-League-Finalisten Borussia Dortmund spielt, und ist punktgleich mit dem 15. Fortuna Düsseldorf. Die Fortuna muss bei Hannover 96 ran. "Wir wissen, dass wir etwas Großartiges erreichen können", sagte Weinzierl: "Es hat noch keiner mit neun Punkten an Weihnachten die Klasse erhalten - wir wollen die Ersten sein."

In Augsburg herrsche riesige Zuversicht, betonte der Coach. Er werde "überall angesprochen. Jeder hat den Glauben, dass wir es schaffen. Dieser Glaube, den wir als Mannschaft ausgestrahlt haben, merkt man alltäglich. Man merkt, dass wir alle zusammenhalten, um das gemeinsame Ziel zu erreichen." Das Stadion, das 30.660 Plätze bietet, wird bis auf wenige Plätze im Gäste-Block ausverkauft sein.

Auch seine Spieler erlebt Weinzierl vor dem letzten Ligaspiel der Saison "sehr fokussiert, jeder weiß, worum es jetzt geht, wir haben eine sehr gute Form". Die Mannschaft schwor sich in dieser Woche bei einem gemeinsamen Essen noch mal auf die Aufgabe ein.

"Fürth hat nichts mehr zu verlieren"

Obwohl Gegner Fürth bereits abgestiegen ist, warnte Weinzierl erneut vor den Franken: "Uns erwartet eine schwere Aufgabe. Greuther Fürth hat in Stuttgart gewonnen, in Nürnberg, hat nichts mehr zu verlieren, tritt als Mannschaft auf, wird uns keinen Zentimeter schenken. Die sind gefährlich, haben gute Einzelspieler, die bei anderen Vereinen auf dem Zettel stehen, sich zeigen wollen."

Ob die Zuschauer in der SGL-Arena über Zwischenstände in Dortmund und Hannover informiert werden, hat der Klub noch nicht entschieden. "Wir wissen, dass wir alles andere nicht beeinflussen können, deshalb macht es keinen Sinn, sich darauf zu konzentrieren, was auf anderen Plätzen passiert", sagte Weinzierl. Er betonte, dass der FCA auf alle Eventualitäten vorbereitet sei, schließlich sei es "auch möglich, dass Hoffenheim in Dortmund gewinnt".

FCA ohne zwei

Augsburg muss gegen Fürth voraussichtlich auf Stephan Hain, den Oberschenkelprobleme plagen, und Marcel de Jong (krank) verzichten. Bei der SpVgg fehlt wohl Bernd Nehrig (Fußgelenksblockade).

Fürth will Augsburg das Leben so schwer wie möglich machen. Am Samstag blicke "ganz Fußball-Deutschland nach Augsburg", sagte Coach Frank Kramer am Donnerstag: "Wir können das Zünglein an der Waage sein und wollen uns entsprechend gut aus der Liga verabschieden."

Er erwarte Augsburg "sehr, sehr aggressiv. Die werden uns keine Ruhe lassen, für die steht die ganze Saison auf dem Spiel. Dem müssen wir uns stellen." Für den Absteiger sei es kein leichter Gang. "Es ist immer schlimm, wenn die andere Mannschaft feiert und man sich selbst winselnd in die Kabine zurückziehen muss."

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