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Der Noch-Trainer von Wolfsburgs zweiter Mannschaft bekommt für die nächste Saison keinen neuen Vertrag, weshalb er sich vorsorglich arbeitslos gemeldet hat.

Wolfsburg. Lorenz-Günther Köstner, bis zum Saisonende noch Trainer der zweiten Mannschaft des VfL Wolfsburg, hat sich arbeitslos gemeldet. Dass sein Vertrag bei den Niedersachsen nicht verlängert wird, stand schon seit mehreren Wochen fest.

Geld nicht das Entscheidende

Der Coach reagierte schnell, wie er der Bild verriet: "Ich habe mich schon im Februar pro forma beim Arbeitsamt gemeldet." Das war auch notwendig, denn wegen gesetzlicher Vorschriften hätte ihm sonst eine Zahlungs-Sperre gedroht.

Dem 61-Jährigen, dem dank seines dicken Gehaltes beim VfL auch 24 Monate lang ein ordentliches Arbeitslosengeld zusteht, geht es aber nicht in erster Linie um das Geld. "Man muss bedenken, dass alles weiter läuft: Krankenversicherung, Rentenversicherung. Und schließlich habe ich ja auch die ganzen Jahre fleißig einbezahlt", erklärte er.

Seit Januar 2009 ist Köstner bei den Niedersachsen angestellt, sprang seither zweimal (2010, 21 Spiele und 2012, elf Spiele) als Interimstrainer bei den Profis ein. In dieser Zeit konnte er bei den Anhängern viele Sympathien sammeln, Klaus Allofs und Co. überzeugte dies jedoch nicht. In Wolfsburg will man in Zukunft stattdessen auf Valerien Ismael, der aktuell noch Hannovers Zweite trainiert, setzen.

EURE MEINUNG: Könnt Ihr nachvollziehen, warum der VfL nicht mehr auf Köstner setzen will?

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