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Der Tabellendritte der Bundesliga hat sich im Transferpoker um Bremens Verteidiger und Chelseas Leihgabe gut positioniert und hofft nun auf zwei erfolgreiche Vertragsabschlüsse.

Leverkusen: Bayer Leverkusen steht kurz vor der Verpflichtung von Sokratis. Beim Abwehrspieler von Werder Bremen geht es nur noch um die Ablöse, während Borussia Dortmund im Poker um Kevin De Bruyne die Nase vorn hat. Kommt der Belgier nicht nach Leverkusen, bleibt auch der Wechsel von Andre Schürrle zum FC Chelsea fraglich.

Werders Ablöseforderung "noch zu hoch"

Mit Daniel Schwaab und Manuel Friedrich werden gleich zwei Verteidiger die Werkself zum Saisonende verlassen. Mit dem 24-jährigen Griechen könnte der erste Ersatz schon bald verpflichtet werden. Nach Informationen der Bild soll Sokratis einen Vertrag bis 2017 erhalten.

Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser sagte dazu: "Wir wollen Sokratis, daraus machen wir kein Geheimnis. Wir sind sehr weit, auch mit dem Spieler. Noch müssen wir aber mit Werder einige Gespräche führen, weil uns die Ablöseforderung bislang zu hoch ist."

Bremens Abwehrspieler hat eigentlich noch einen Vertrag bis 2016, weshalb sich Werder eine Ablöse von 10 Millionen Euro erhofft. Bayer Leverkusen ist demnach aber nur bereit knapp 8,5 Millionen zu zahlen.

Schnappt sich der BVB De Bruyne?

Dass Bayer auch an Kevin De Bruyne dran ist, ist kein Geheimnis mehr. Doch ob die Rheinländer beim Belgier nach wie vor an der Pole Position stehen ist fraglich. Laut Gerüchten soll die 21-jährige Chelsea-Leihgabe seinen Mitspielern in Bremen schon von einer Einigung mit Borussia Dortmund erzählt haben. Demnach wolle der BVB 15 Millionen Euro auf den Tisch legen, Leverkusen nur eine weitere Leihe anbieten.

Andre Schürrle als Druckmittel

Ob es dazu kommt, entscheidet am Ende wohl die Personalpoltik in London. „Uns hat Chelsea immer gesagt, dass der Spieler weiter ausgeliehen werden soll. Die Entscheidung fällt, wenn der neue Chelsea-Trainer da ist“, so Holzhäuser.

Einen kleinen Trumpf besitzt die Werkself jedenfalls noch: Andre Schürrle. Sollte Bayern Kevin De Bruyne nicht bekommen, könnte auch Schürrles Wechsel zu den Blues scheitern: „Andre hat hier Vertrag. Wir haben die Karten in der Hand.“
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