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Der Vize-Kapitän des VfB Stuttgart Christian Gentner nimmt seine Mannschaft nach der 0:2-Heimpleite gegen Greuther Fürth hart ins Gericht und ist unzufrieden mit der Gesamtsaison.

Stuttgart. Christian Gentner ist trotz des Erreichens des Finales im DFB-Pokal nicht zufrieden mit der Saison des VfB Stuttgart. Der Vize-Kapitän der Schwaben fordert, dass sich alle Spieler nach der Saison selbst hinterfragen sollten. Der 27-Jährige kritisiert vor allem das Auftreten gegen vermeintlich schwächere Gegner.

"Wir schaffen es nicht, solche Mannschaften spielerisch zu kontrollieren", stellte Gentner in der Bild fest und verwies dabei auch auf die jüngste 0:2-Heimniederlage gegen Absteiger Greuther Fürth. "Wenn ich sehe, dass wir gegen die letzten Fünf in der Tabelle nur 11 von 30 möglichen Punkten in dieser Saison geholt haben, ist das Wahnsinn", kritisierte der 27-Jährige weiter. 

"Jeder muss sich hinterfragen"

Trotz des guten Abschneidens im DFB-Pokal könne und dürfe man daher mit der Saison nicht zufrieden sein. "Dann müsste man den Pokal und die Liga komplett getrennt bewerten", so Gentner. Deshalb müsste sich nach der Saison "jeder hinterfragen, was notwendig ist, um besser zu werden."

Für den Rest der Saison forderte Gentner seine Mitspieler noch einmal zu voller Konzentration auf. "Es kommen immer eine Menge Fans, die uns unterstützen und wir haben noch ein Finale. Da müssen wir richtig motiviert sein", so der Mittelfeldspieler. Am 1. Juni trifft der VfB Stuttgart im Finale des DFB-Pokals auf den FC Bayern. In der Liga steht man zwei Spieltage vor Schluss nur auf einem enttäuschenden zwölften Platz.

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