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Werder kämpft weiter um den Klassenerhalt, intern gibt es schon die ersten Weichenstellungen für die neue Saison: Die U 23 gehört bald zu den Profis - mit personellen Konsequenzen.

Bremen. Stühlerücken beim abstiegsbedrohten Bundesligisten Werder Bremen: Dr. Uwe Harttgen wurde von seinen Aufgaben als Direktor des Leistungszentrums entbunden. Die einvernehmliche Trennung erfolgte wegen verschiedener Auffassungen zur Ausrichtung des Bremer Nachwuchsbereichs. Ein Übergangsnachfolger ist bereits gefunden.

"Wir bedanken uns für eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschen ihm auf seinem weiteren Weg alles Gute", wird die Geschäftsführung in einer Pressemitteilung des Vereins zitiert.

Schierenbeck übernimmt kommissarisch

Harttgen, der seit 2011 für das Nachwuchsleistungszentrum zuständig war, wird vorerst von Björn Schierenbeck abgelöst. Der ehemalige Profi, der 1999 mit Werder Bremen den DFB-Pokal gewann, war bisher Koordinator des Leistungszentrums und übernimmt Harttgens Posten nun kommissarisch.

Der Personalwechsel hängt mit der Ausrichtung der U-23-Mannschaft der Bremer zusammen, die zur kommenden Spielzeit in den Profibereich eingegliedert wird. "Nach einer intensiven Analyse sind wir in der Geschäftsführung zu dem Ergebnis gekommen, dass wir so die Durchlässigkeit für junge Talente optimieren können", so Präsident Klaus-Dieter Fischer.

EURE MEINUNG: Ist es die richtige Entscheidung, die U-23 in den Profibereich einzugliedern?

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