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Die erwarteten Roten Zahlen der kriselnden Norddeutschen sind offenbar deutlich prekärer als zuerst vermutet. Eine Agentur und Spielerverkäufe könnten Lösungen bieten.

Hamburg. Rutscht der Hamburger SV nach der sportlichen Achterbahnfahrt im Mittelfeld der Bundesliga nun auch finanziell weiter ab als vermutet?

Nach einem Bericht des Radiosenders NDR 90,3 befinden sich die Rothosen im laufenden Geschäftsjahr auf dem Weg zu einem Rekordverlust von 24 Millionen Euro. Bislang wurde von einem Minus von 15 Millionen Euro ausgegangen.

Kein Kommentar vom Verein

Clubchef Carl-Edgar Jarchow wollte sich dazu nicht äußern: "Ich werde irgendwelche Zahlen, die in die Welt gesetzt wurden, nicht weiter kommentieren".

Fakt ist: Nach den Saisons 2010/2011 und 2011/12, in denen zusammengerechnet ein Minus von 11,5 Millionen Euro "erwirtschaftet" wurde, drohen nun zum dritten Mal hintereinander Rote Zahlen.

Rettung in Sicht?

Helfen könnte ein Vermarktungsvertrag mit der Agentur Sportfive, der etwa fünf Millionen Euro einbringen soll. "Auch dazu kann ich erst etwas sagen, wenn es etwas zu vermelden gibt. Aber natürlich beschäftigen wir uns mit verschiedenen Alternativen, um das zu erwartende Minus zu reduzieren", so Clubchef Jarchow.

Das bedeutet auch, dass weiter mit Spielerverkäufen gerechnet werden muss. Prominentester Gast in der Gerüchteküche ist seit Wochen Heung-Min Son, der vor allem mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht wird.

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