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Freiburgs Trainer Christian Streich lobt das Umfeld des SC in höchsten Tönen. Trotz der gestiegenen Attraktivität muss er aber die Abgänge einiger Leistungsträger verschmerzen.

Freiburg. Nicht nur mit seiner kolportierten Vertragsverlängerung bekennt sich Trainer Christian Streich klar zum SC Freiburg. Im Breisgau ist er rundum zufrieden – auch, wenn er weiterhin mit den Abgängen einiger Leistungsträger leben muss.

Für den Trainer selbst stand ein Wechsel nie zur Debatte. "In Freiburg kann man nämlich richtig gut arbeiten", begründet er die Entscheidung im Interview mit der Sport Bild.

Streich: Gibt keinen Grund, wegzugehen

"Wenn ich das Gefühl habe, die Leute marschieren gemeinsam in eine Richtung, wir kämpfen gemeinsam, dann gibt es keinen Grund für mich, hier wegzugehen", so Streich weiter. Hier werde er zwar nicht deutscher Meister, dennoch sei es "immer wieder eine große Herausforderung, mit dem Sport-Club in der Bundesliga guten Fußball zu zeigen".

In dieser Saison gelingt das seinem Team sogar so gut, dass mit dem sechsten Tabellenplatz nun die Europa-League-Qualifikation möglich ist. Trotz oder gerade wegen des sportlichen Höhenflugs muss der SC Freiburg im Sommer aber einige Spieler ziehen lassen. Mit Max Kruse (Borussia Mönchengladbach), Daniel Caligiuri (VfL Wolfsburg), Jan Rosenthal und Johannes Flum (beide Eintracht Frankfurt) werden gleich mehrere Leistungsträger den Verein verlassen. Möglich wird dies durch Ausstiegsklauseln in den Verträgen.

Auch weiterhin Verträge mit Ausstiegsklauseln

Trotz der schmerzvollen Erfahrungen mit solchen Klauseln wird man in Freiburg wohl auch weiterhin ein ähnliches Konzept auf dem Transfermarkt verfolgen. "Wir versuchen, Spieler zu kriegen, die sich ganz für uns entscheiden", stellt Streich klar, "Aber garantieren können wir das nicht".

Dass die Ausstiegsklauseln überhaupt öffentlich gemacht wurden, begründet der Trainer mit dem Verhalten einiger Spielerberater. Zuletzt kritisierte er, die Zustände seien wie auf dem Viehmarkt. "Das ärgert mich noch heute, weil diese Interna bewusst gestreut wurden", erklärt der 47-Jährige. "Dagegen wehre ich mich, und ich würde es heute wieder so formulieren."

Seit 2012 ist Christian Streich Cheftrainer des SC Freiburg, zuvor war er im Breisgau bereits mehrere Jahre als Assistenztrainer und im Nachwuchsbereich tätig. Zwei Spieltage vor Schluss beträgt der Vorsprung der Freiburger auf Platz sieben drei Punkte.

EURE MEINUNG: Können die Freiburger ihre Leistung auch in der nächsten Saison bestätigen?

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