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Die Rivalität zwischen den Nordklubs Bremen und Hamburg muss kurzfristig ausgesetzt werden. Zumindest wenn es nach HSV-Boss Carl Jarchow geht.

Hamburg. Die Rivalität zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen scheint im Saisonfinale der Bundesliga kurzzeitig ohne Belang. "Wir Nordklubs halten zusammen", sagte HSV-Boss Carl Jachow. Die Hamburger hätten die Chance am 33. Spieltag mit einem Sieg bei 1899 Hoffenheim den direkten Abstieg der Bremer zu verhindern.

"Ich möchte nicht auf Nordderbys verzichten. "Solange sie hinter uns stehen, ist das doch kein Problem", sagte Jarchow mit einem Lächeln der Hamburger Morgenpost.

Auch der ehemalige Werder-Spieler und jetzige Rechtsverteidiger des HSV, Dennis Diekmeier, schließt sich seinem Vorgesetzten an: "Ich durfte die hervorragende Jugendarbeit in Bremen genießen. Werder gehört nicht in die Zweite Liga. Natürlich würde ich mich freuen, wenn wir ihnen beim Klassenverbleib ein bisschen helfen können."

Quid pro Quo

Natürlich gibt es nichts umsonst. Ein Sieg der Bremer im Spiel gegen den direkten Konkurrenten Eintracht Frankfurt könnte den HSV wieder ins Rennen um die Europa-Pokal-Plätze bringen. "Die Chance, es noch zu schaffen, ist klein, aber nicht unrealistisch", sagte HSV-Trainer Thorsten Fink.

Nach 32 Spieltagen rangiert der Hamburger SV derzeit mit 45 Punkten auf Rang sieben, drei Punkte hinter dem viertplatzierten SC Freiburg und vier Punkte hinter dem Fünften Eintracht Frankfurt.

EURE MEINUNG: Gibt es noch ein "Happy End" für die beiden "Großen" aus dem Norden?

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