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Der Innenverteidiger will, dass über die Mannschaft und nicht über den Trainerposten gesprochen wird - er findet, Keller mache einen guten Job.

Gelsenkirchen. Seit einigen Tagen halten sich Spekulationen, wonach Stefan Effenberg ab der kommenden Saison den FC Schalke 04 trainieren könnte. Schalkes Kapitän Benedikt Höwedes will von all dem nichts wissen und lobt stattdessen den aktuellen Trainer Jens Keller. Für den Saisonendspurt hat er außerdem noch ein persönliches Ziel.

Die Diskussionen um den künftigen Schalker Trainer seien vor allem lästig, erklärte der 25-Jährige im Interview mit Sport1: "Das geht mir ein bisschen auf den Keks. Es wird kaum über unsere Leistung gesprochen, die wir auf dem Platz tatsächlich bringen."

"Müssen konzentriert weiter an uns arbeiten"

Auch nach dem 4:1-Sieg gegen den Hamburger SV vor zwei Wochen habe man "nur über den Trainer gesprochen und nicht, wie gut die Mannschaft gespielt hat. Das hat mich ein bisschen genervt und nervt mich immer noch".

Stattdessen forderte Höwedes: "Wir müssen einfach konzentriert weiter an uns arbeiten und ich glaube, dass der Trainer mit der Mannschaft einen guten Job macht." Wer die Mannschaft in der kommenden Saison trainiert entscheiden ohnehin "letzten Endes der Manager und der Vorstand und nicht wir. Deshalb brauchen wir uns da gar nicht großartig den Kopf drüber zu zerbrechen".

Schalke will gegen Stuttgart alles klar machen

Mit zuletzt zwei Siegen in Serie konnten die Schalker den vierten Platz, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt, sichern. Drei Punkte beträgt der Vorsprung auf den Fünften Frankfurt, bereits nach dem kommenden Spieltag könnte Schalke der Quali-Platz auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen sein.

"Wir haben noch zwei wichtige Spiele gegen Stuttgart und Freiburg vor der Brust. Da können wir theoretisch noch alles verspielen - tun wir aber nicht. Wir können gegen Stuttgart einen wichtigen Dreier nachlegen und die Sache endgültig klarmachen", betonte der Schalker Kapitän.

Wichtig sei dabei auch Stürmer Klaas-Jan Huntelaar, dem nach seinem Innenbandanriss im Knie bei seinem Comeback gegen den HSV drei Tore und eine Vorlage gelangen: "Seine Rückkehr ist auch wichtig, um nach Bällen, die von der Abwehr vorne reingespielt werden, nachrücken zu können und nicht wieder den Gegenkonter zu bekommen."

Höwedes lobt Reifeprozess der Mannschaft

Darüber hinaus lobte Höwedes die Mannschaft, die nach zwei sieglosen Spielen gegen Hamburg, sowie zuletzt beim 1:0-Sieg in Gladbach die richtige Antwort gegeben habe: "Auch das ist mit Sicherheit ein Reifeprozess, in dem die Mannschaft gerade steckt, und den wir, wie ich finde, ganz gut bewältigen."

Auch ein persönliches Ziel hat der 25-Jährige für die letzten beiden Spieltage: "Ich hoffe, dass es in den letzten zwei Spielen irgendwie noch zu einem Treffer langt. Bisher habe ich in jeder Saison mindestens ein Tor gemacht." In der laufenden Saison gelangen Höwedes in 30 Ligaspielen lediglich zwei Vorlagen, in der Champions League erzielte er dagegen in acht Spielen zwei Tore.

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