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Bayern Münchens Ehrenpräsident Franz Beckenbauer wertet das Votum des Aufsichtsrats für den Vorsitzenden Uli Hoeneß als positives Signal.

München. Bayern Münchens Ehrenpräsident Franz Beckenbauer wertet das Votum des Aufsichtsrats für seinen Vorsitzenden Uli Hoeneß als positives Signal. Kritik muss sich Hoeneß aus der Politik gefallen lassen: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hätte dem 61-Jährigen einen Rücktritt nahegelegt.

"Es spricht für Uli, dass der Aufsichtsrat sein Angebot abgelehnt hat. Ein toller Vertrauensbeweis. Jetzt kann ich nur hoffen, dass er möglichst gut aus der Steueraffäre herauskommt", sagte Beckenbauer gegenüber Bild.

Kritische Töne von Steinbrück

Hoeneß' Verbleib als Vorsitzender des Aufsichtsrats wird allerdings auch kritisch gesehen. So erklärte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück am Rande einer Wahlveranstaltung in Düsseldorf, dass er "ein Ruhen des Mandats erwartet" hätte. Der Aufsichtsrat sei in der Pflicht gewesen, "das Hoeneß auch nahe zu bringen."

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte dem Aufsichtsrat am Montag in einer ordentlichen Sitzung seinen Rücktritt angeboten. Das Gremium, indem mehrere hochrangige Wirtschaftsvertreter sowie Bayerns Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) sitzen, hat sich jedoch geschlossen hinter den der Steuerhinterziehung bezichtigen 61-Jährigen gestellt.

EURE MEINUNG: Uli Hoeneß bleibt Präsident - die richtige Entscheidung des FC Bayern?

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