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Ertel hatte Hoeneß schon verbal zur JVA München transferriert. Der HSV steht hingegen nicht hinter seinen Aussagen.

Hamburg. Manfred Ertel, Aufsichtsratsvorsitzender des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV, hat nach seinem spöttischen Facebook-Kommentar über Bayern-Präsident Uli Hoeneß erneut Kritik einstecken müssen.

Die "HSV-Realos", ein Netzwerk von Vereins-Mitgliedern, solidarisierten sich in einem offenen Brief mit Hoeneß.

Mitglieder distanzieren sich

"Die HSV-Realos distanzieren sich von dieser stillosen Bemerkung des Vorsitzenden unseres einflussreichsten HSV-Gremiums", schrieb die Gruppierung, die "Äußerungen dieser Art grundsätzlich für sportlich und menschlich nicht anständig" hält: "Wir sind der Überzeugung, dass Spott und Häme gegen den erfolgreichsten deutschen Fußballvereins und seinen langjährigen Vorsitzenden angesichts der überragenden sportlichen und auch wirtschaftlichen Erfolge der letzten Jahrzehnte vollkommen unangemessen sind."

Ertel respektlos

Der 62 Jahre alte Journalist Ertel hatte nach Bekanntwerden der Steueraffäre um Hoeneß bei Facebook über den Bayern-Präsidenten gespottet. "FC Bayern vor nächstem Hammer-Transfer. Hoeneß zu JVA (Justizvollzugsanstalt, d. Red.) München", schrieb der Ertel in dem sozialen Netzwerk. Mitglieder des HSV-Aufsichtsrats waren danach auf Distanz zu Ertel gegangen.

EURE MEINUNG: Was haltet ihr von Ertels Aussagen?

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